Westfalia Kamen lässt richtige Einstellung vermissen

Handball

Trainer Ralf Weinberger ist nach der 28:35-Niederlage in Soest sauer. SuS Oberaden schlägt den Tabellenführer VfL Brambauer.

Kreis Unna

19.12.2018 / Lesedauer: 3 min
Westfalia Kamen lässt richtige Einstellung vermissen

Westfalia Kamens Trainer Ralf Weinberger war nach dem Spiel in Soest sauer. © Wagner

Führungswechsel in der Handball-Kreisliga Hellweg: SuS Oberaden III stößt mit einem Sieg den VfL Brambauer II, der fünf Spieltage die Tabelle anführte, vom Tabellenthron.

SuS Oberaden III – VfL Brambauer II 33:25. Im Duell Dritter gegen Spitzenreiter behielt der SuS Oberaden die Oberhand. Bis zum 7:7 nach 14 Minuten verlief das Spiel ausgeglichen. Die folgenden Spielminuten bis zur Halbzeit nutzte der SuS Oberaden zu einer 16:10-Pausenführung. „Da wir nie eine längere gute Phase erwischte, war die Partie beim 26:16 nach gut einer Dreiviertelstunde entschieden“ analysierte der Brambauer Trainer.

SuS Oberaden: Caspari, Lipinski – Rau (2), Maschewski (3), Hendrik Schuchtmann (6), Gonschewski (3), Lohmeier (1), Schäfer (1), Junge, Ratzke (1), Schott (9/6), Krock (1), Marc Neureiter (6), Bober

Hammer SC II – SGH Unna Massen II 23:30. Nach dem Sieg beim Tabellenelften vermeldet die Spielgemeinschaft aus Unna wieder ein positives Punktverhältnis. Verliefen die ersten fünfzehn Minuten ausgeglichen, gewann die Gastmannschaft allmählich die Oberhand und wechselte mit einer 14:11-Führung die Seiten. Bei 13:14 war Hamm noch einmal dran. Doch dann setzte sich Unna-Massen auf 20:14 entscheidend ab.

SGH Unna Massen: Klüting, Keller – Severin (3/2), Mann (2/1), Hoffmann (7), Becker (2), Leciejewska, Lerbs (2), Chucher (3), Bruss (5), Mundhenke (1), Münstermann (5)

Werler TV – VfL Kamen II 20:36. Der Werler TV bleibt auch im zwölften Spiel ohne Punktgewinn Tabellenletzter. Mit 6:2 starteten die Kamener gut. Nach 22 Minuten trennten beim 16:6 beide Mannschaften erstmals zehn Tore. Bis zur Halbzeit wuchs Kamens Vorsprung auf 21:6 an. Mit 15:14 für den Gast aus Kamen verlief die zweite Hälfte wesentlich ausgeglichener. Dennoch blieben die Spielabstände mit 28:13 und 30:16 immer deutlich zugunsten der Kamener, die sich damit als Drittletzter etwas Luft verschafften.

VfL Kamen: Armonat, Kissing – Henze (1), Justus Keck (7/2), Nürnberg, Ligges (8),Hohl (7), Nie (3), Drees (4), Tim Brand (1), Gonzales-Filbrandt (5)

HSG Soest – TuS Westf. Kamen 35:28. Personell gut ausgestattet waren die Vorzeichen für die Westfalia aus Kamen gut. Doch die Mannschaft schien überhaupt nicht bei der Sache zu sein, ließ die nötige Körpersprache vermissen und hatte offensichtlich Probleme mit dem harzfreien Spielgerät. Drei Tore betrug Kamens Rückstand auch beim Wechsel (19:16). Blieb es in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit noch eng, zogen die Soester, die ohne Bügler, Haverland auf 30:22 davon. Auf der Gegenseite blieb die lautstarke Halbzeitansprache von Trainer Ralf Weinberger ohne Wirkung. „Mit so einer Einstellung kann man kein Spiel gewinnen“ war Kamens Trainer vom Auftritt seiner Mannschaft enttäuscht.

TuS Westf. Kamen: Müller, Korte – Patr. Eckmann, Lehnen (5), Ph. Eckmann (2), Thom (3), Bülte, Koller (6/3), Papenberg, Dreischhoff (1/1), Lunke (5/1), Sudhaus (1), Penning (4/3)

RSV Altenbögge II – ASV Hamm-W. IV 27:24. Durch den Sieg verdrängte der Neuling aus Bönen die Hammer vom fünften Tabellenplatz. Mit einer 6:2-Führung fand der RSV besser ins Spiel und hielt diesen Vorsprung nach einem 12:6-Zwischenstand bis zum 14:10 in der Halbzeit. Nach dem Wechsel setzte sich der Gastgeber auf 19:14 ab. Angesichts der drohenden Niederlage meldete sich der ASV Hamm noch einmal zurück und verkürzte mehrfach bis auf zwei Tore. Am Ende blieb man dennoch auf der Verliererstraße. „Jonas Karlin im Tor hat das Spiel entschieden“ sah RSV-Trainer Bernd Lublow den Verlauf etwas enger.

RSV Altenbögge:Karlin – Abel (1), Kaftan (3), Pieper, Lakony (1), Krokowski (6/5), Breulmann (1), Herr (3), Hübner (2), Altner (1), Röckenhaus (4), Alexandrino (5)

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