Wasserfreunde TuRa Bergkamen schwimmen 2.144,20 Euro für den guten Zweck ein

Schwimmen

24 Stunden lang waren jetzt die Wasserfreunde Bergkamen im Einsatz. Im Hallenbad Bergkamen war rund um die Uhr Bewegung im Becken - alles für den guten Zweck.

Bergkamen

18.10.2018, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wasserfreunde TuRa Bergkamen schwimmen 2.144,20 Euro für den guten Zweck ein

Karsten Kaminski (l.) übergibt den Erlös an Pfarrerin Petra Buschmann-Simons (2.v.l.).

Am vergangenen Wochenende richteten die Wasserfreunde TuRa Bergkamen ihr erstes 24-Stundenschwimmen aus. Ziel des Events war es, dass sich über die gesamten 24 Stunden hinweg, mindestens ein Schwimmer im Wasser befindet. Dabei sammelten die Wasserfreunde auch Geld für einen guten Zweck. Für jede geschwommene Bahn sollten zehn Cent an den Flüchtlingshelferkreis Bergkamen gespendet werden.

Eröffnet wurde das 24-Stunden-Schwimmen pünktlich am Samstagmorgen um 10 Uhr von Karsten Kaminski, dem Abteilungsleiter der Wasserfreunde. Zu Beginn wurde noch auf zwei Bahnen geschwommen, da jedoch immer mehr Schwimmer ihren Weg ins Bergkamener Hallenbad fanden, kam schnell eine dritte Bahn hinzu.

Zahlreiche Angebote, wie zum Beispiel das Ablegen von verschiedensten Schwimmabzeichen, sorgten schließlich dafür, dass schnell mehrere Bahnen besetzt waren.

Auch für Kinder wurde viel geboten, denn ab 13 Uhr konnten sich diese auf den ersten beiden Bahnen mit zahlreichen Spielgeräten austoben. Eine abendliche Disco machte das Schwimmen etwas angenehmer. Zwischendurch wurden auch immer wieder ein paar Jux-Staffeln, wie eine Schokokuss-Staffel durchgeführt, bei denen es Preise, wie zum Beispiel Freikarten fürs Schwimmbad, zu gewinnen gab.

Ann-Kathrin Teeke schwimmt 1.200 Bahnen

Das Teilnehmerfeld war über die gesamte Zeit hinweg breit gefächert. Auch die Schwimmerinnen und Schwimmer der Wettkampfmannschaft waren am Start und nutzten die Gelegenheit gleich für ein zusätzliches Training. Zudem waren einige Schwimmer und Helfer des SV Kamen mit dabei. Aber auch Menschen, welche sonst eher weniger schwimmen, statteten dem Hallenbad einen Besuch ab. Einer von ihnen war Kai Lukosch, der mit seinem Neffen gekommen war. Der 35-jährige schwamm im Laufe des Samstags mit 555 Bahnen (13,875 Kilometer) die längste Strecke von allen Herren. Den absoluten Rekord stellte jedoch Ann-Kathrin Teeke auf. Die 18-jährige Schwimmerin der Wasserfreunde absolvierte in den 24 Stunden 1200 Bahnen (30 Kilometer).

Viele fleißige Helfer der Wasserfreunde standen zum Teil zehn Stunden am Beckenrand, um die Bahnen zu zählen und die Schwimmabzeichen und die Urkunden auszufüllen. Vor dem Hallenbad wurde den Gästen eine reichhaltige Verpflegung mit leckeren Speisen vom Grill, Waffeln, Crêpes, warmen sowie kalten Getränken angeboten.

Insgesamt schwammen 181 Teilnehmer 21.442 Bahnen und somit 536,05 Kilometer. Daraus ergab sich eine Spendensumme von 2.144,20 Euro für Flüchtlingshelferkreis Bergkamen e. V. „Haus Frieden“.

„Gerade in den schwierigen Zeiten, in denen sich die Stimmung gegen die Flüchtlinge wendet, wollen wir Wasserfreunde ein Zeichen setzen. Wir tragen mit unserer Spende einen kleinen Teil zur Integration bei.“, so Karsten Kaminski.

Am Donnerstag überreichten die Wasserfreunde, vertreten durch Manuela Knoke und Karsten Kaminski und die GSW, vertreten durch Marcus Müller und Jens Winiecki, die Spende an Pfarrerin Petra Buschmann-Simons.

Sie bedankte sich für die großzügige Spende und freute sich sehr darüber, dass der Erlös an die Flüchtlingshilfe gehe, da die Spendenbereitschaft in letzter Zeit stark nachgelassen habe. Ohne finanzielle Mittel sei eine gelungene Integration jedoch nur schwer zu gewährleisten.

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