Der Holzwickeder SC verfügt in der laufenden Saison über gerade einmal zwei Zähler. Jetzt kommt mit dem SC Paderborn II die sogenannteWundertüte der Liga.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 30.08.2019, 13:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Wundertüte der Oberliga Westfalen hat der Holzwickeder SC Sonntag um 15 Uhr zu Gast, wenn die U21 von Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn 07 ihre Visitenkarte in der Emschergemeinde abgibt. Wundertüte deshalb, weil die Domstädter mit einiger Sicherheit - wie schon am Vorsonntag gegen Gütersloh - auf Akteure aus ihrem Profikader zurückgreifen dürften. Der SCP gastiert nämlich in der deutschen Eliteliga bereits heute beim VfL Wolfsburg, sodass sich diese Konstellation förmlich anbietet. Immerhin sechs Profis standen am vergangenen Sonntag beim 5:3 gegen Gütersloh in der Startformation im Nachwuchsteam der Ostwestfalen, was wohl den entscheidenden Unterschied machte. „Die Jungs, die aus dem Bundesliga-Kader zu uns gestoßen sind, haben Charakter bewiesen und richtig Gas gegeben. Natürlich ist es für die Spieler aus meinem Team hart, wenn sie nicht zum Einsatz kommen, aber das können wir schon richtig einschätzen“, meinte Coach Michel Kniat nach der Partie gegen Gütersloh.

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Ob dieses Team allerdings die Übermannschaft der Oberliga ist, sei dahin gestellt. Jedenfalls hinterließ die Defensive der Kniat-Schützlinge beim 5:3 gegen Gütersloh nicht den sichersten Eindruck, obwohl mit Leopod Zingerle ein Mann im Tor stand, der in der vergangenen Zweitliga-Saison alle Spiele absolvierte und entscheidenden Anteil am Wiederstieg der Paderborner in die Bundesliga hatte.

Um allerdings eine Chance zu haben, darf der Holzwickeder SC nicht wieder so leichtfertig mit den sich bietenden Möglichkeiten umgehen, wie das am vergangenen Sonntag beim 2:2 in Herne der Fall war. „Ich halte die Paderborner für besser als im letzten Jahr. Da stehen junge Leute im Team, die sich profilieren wollen“, sagt HSC-Coach Axel Schmeing. „Dennoch sehe ich uns nicht chancenlos. Wir müssen unsere Heimstärke nutzen. Besser als in den ersten 30 Minuten gegen Schermbeck spielen und unsere Chancen konsequent nutzen. Dazu dürfen wir nicht solche Gegentore wie in Herne kassieren“, so Schmeing abschließend.

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