Vorschlag des Lauf Teams Unna: Auf Rückerstattung der Startgebühren verzichten

dzLaufsport

Das Coronavirus sorgt dafür, dass auch viele Laufveranstaltungen nicht mehr stattfinden. Gerhard Zienczyk, Vorsitzender des Lauf Team Unna, macht dazu einen ungewöhnlichen Vorschlag.

19.03.2020, 12:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Solidarität mit Laufveranstaltern: Dazu hat der Vorsitzende des Lauf Teams Unna (LTU), Gerhard Zienczyk, aufgerufen. Hintergrund ist die massenhafte Absage von Läufen wegen der Corona-Pandemie. „Dass ein Lauf kurzfristig ausfällt, ändert nichts daran, dass schon eine Menge Vorbereitung dafür geleistet worden ist“, sagt Zienczyk. Sein Appell deshalb an Lauffreundinnen und -freunde: Sie mögen sich überlegen, ob sie eine Rückerstattung von Startgebühren fordern - oder nicht lieber Verzicht erklären.

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Das gelte umso mehr, als neben kommerziell arbeitenden Profis reichlich Ehrenamtliche in Vereinen Zeit und Geld in „ihre“ Läufe investieren. Beispiel: Der für den 19. April geplante AWO-Lauf in Dortmund-Asseln, traditionell „Pflichttermin“ gerade auch für LTU’ler. Der Lauf wurde gemäß den behördlichen Weisungen abgesagt. Das Gleiche gilt für den Volkslauf des TVG Kaiserau am 1. Mai in Kamen-Methler. Das Lauf Team Unna selbst veranstaltet keine Läufe - „aber wir wissen sehr gut, was an Aufwand und Kosten in solch einem Event steckt“, betont LTU-Chef Zienczyk.

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Teilweise versuchen Veranstalter, für gecancelte Läufe Ersatztermine - etwa im Spätsommer oder Herbst - zu finden. In Asseln und Methler sieht es allerdings so aus, dass erst für 2021 wieder „Neustarts geplant sind.

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