VfL-Riege verpasst knapp den Aufstieg

Gerätturnen

Die Riege des VfL Kamen verkaufte sich jetzt stark in der Gauklasse II - verpasste sogar knapp den Aufstieg.

Kamen

15.07.2019, 14:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
VfL-Riege verpasst knapp den Aufstieg

Gaben in der Gauklasse II eine gue Figur ab: (v.l.) Marieke Hackmann, Marleen Hennemann, Sonja Graner, Malin Schulze-Borgmühl und Eva Schweizer. © VfL

Beim letzten Wettkampf in der Gauliga und Gauklasse des Hellweg Märkischen Turngaus gab es noch einmal sehr erfreuliche Ergebnisse für die Turnerinnen des VfL Kamen. Nachdem die Mannschaft in der Gauklasse II im Juni beim zweiten Saisonwettkampf völlig überraschend einen Sieg einfuhr, haben die Mädchen diese Leistung nochmals eindrucksvoll bestätigt und einen diesmal tollen zweiten Platz erturnt. In der Endabrechnung nach drei Wettkämpfen bedeutete dies für Malin Schulze-Borgmühl, Sonja Graner, Marleen Hennemann, Eva Schweizer und Marieke Hackmann Platz vier und somit sind nur knapp am Aufstieg in die Gauklasse I vorbeigeschrammt.

Eva Schweizer stark beim Sprung

Der Wettkampf begann für die Turnerinnen am Sprungtisch, wo insbesondere Eva Schweizer mit einem schwierigen Drehsprung (11,95 Punkte) und Marleen Hennemann (11,70) überzeugten. Am Stufenbarren zeigte die jüngste im Team die beste Leistung: Marieke Hackmann erturnt mit 11.65 Punkten sogar insgesamt das drittbeste Ergebnis des gesamten Wettkampfes an diesem Gerät. Am Zittergerät zeigten sich die Kamenerinnen dann ebenfalls souverän und turnten nahezu fehlerfrei. Beste der Mannschaft war hier Sonja Graner mit 11,40 Punkten. Zum Abschluss am Boden überzeugten dann insbesondere noch einmal Marieke Hackmann (12,95) und Malin Schulze-Borgmühl (12,55) durch ihre saubere Ausführung. Über insgesamt 136,80 Punkte und den zweiten Platz freuten sich dann Turnerinnen und Trainerinnen gleichermaßen.

Klassenerhalt in der Gauliga I

Der Wettkampf in der Gauliga I stand dagegen insbesondere im Vorfeld unter keinem guten Stern. Innerhalb weniger Tage verletzten sich gleich drei Turnerinnen, sodass kurzzeitig unklar war, ob überhaupt eine Mannschaft an den Start gehen kann. Linda Surhoff und Johanna Hoffmann waren somit die tragenden Säulen der Mannschaft, da sie die einzigen Turnerinnen waren, die einem vollen Vierkampf turnten. Glücklicherweise sprang aber dann mit Tabea Steier eine weitere Turnerin kurzfristig ein und Sophie von Voss und Isabelle Petit wurden nach dem Abklingen der Verletzungen zumindest an einzelnen Geräten eingesetzt. Die Damen zeigten dann einen routinierten Wettkampf mit nur wenigen Fehlern. 131,75 Punkte bedeuteten Platz sieben im Tagesergebnis. Nach drei Wettkämpfen lag die Mannschaft damit auf Platz sechs und so waren am Ende alle zufrieden, dass sie so den Klassenerhalt sicherten.

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