VfL Kamen: So soll der Sprung nach vorn gelingen

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Handball-Bezirksligist VfL Kamen geht mit einem neuen Trainer in die Saison. Dieses Ziel hat Uwe Nitsch seinem Team vorgegeben.

von Mats-Yannick Roth

Kamen

, 08.08.2019, 13:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

Handball-Bezirksligist VfL Kamen startet mit neuem Ehrgeiz in die bevorstehende Saison. Mit Uwe Nitsch hat ein erfahrener Trainer und ehemaliger Regionalligaspieler das Zepter bei den Sesekestädtern übernommen.

Die ersten Wochen im Juli standen noch ganz unter den Vorzeichen des Kennenlernens. Diese Phase ist mittlerweile abgeschlossen, zur Zufriedenheit des neuen Übungsleiters beim VfL: „Es ist nicht immer ganz einfach, wenn man von außen neu in einen Verein kommt, der schon seit Jahren in seinen Strukturen auch innerhalb der Mannschaft gefestigt ist. Ich habe aber gute Eindrücke bis jetzt gesammelt und eine motivierte Truppe vorgefunden. Ich denke, wir können in den nächsten Wochen eine gute Basis legen“, so Nitsch, der zuletzt die A-Jugend der SGH Unna Massen in der Verbandsliga coachte.

Richtige Einstellung eingefordert

Dass er in der Zusammenarbeit viel Wert auf Trainingsarbeit, die richtige Einstellung zum Bezirksliga-Handball und Disziplin legt, habe er seinem großen Kader von Beginn an erklärt. Mit der Reaktion der Mannschaft sei er bisher zufrieden gewesen, betonte Nitsch: „Die Beteiligung bis jetzt war sehr ordentlich. Jeder erhofft sich, durch Einsatz im Training seine Spielanteile zu erarbeiten und genau so soll das ja auch sein.“

Ehe der VfL Kamen am 14. September beim Aufsteiger VfL Brambauer II in die neue Saison starten wird, stehen noch viele Halleneinheiten und Vorbereitungsspiele auf dem Plan. Allerdings werden die Kamener in den kommenden Wochen nicht wie gewohnt in der Koppelteichsporthalle trainieren. Der Hallenboden wird erneuert, sodass die Spielstätte derzeit gesperrt ist. Der VfL weicht auf die Sporthallen des Schulzentrums, der Südschule sowie die Sporthalle Heeren aus.

Saisonziel ist klar formuliert

Das Saisonziel hat der neue Kamener Trainer in Abstimmung mit dem Team und dem Vorstand bereits klar formuliert: „Wir wollen den Abstand nach oben verringern und näher an die Top-Drei der Liga herankommen. Die Mannschaft ist zwar zuletzt Fünfter geworden, hatte nach oben hin aber einen ziemlich großen Rückstand. Wir wollen versuchen, in einen Flow zu kommen und nicht wieder zehn, zwölf Punkte Abstand zur Spitze zu haben.“ Nach seinen ersten Eindrücken von der Bezirksliga zählen Soester TV II, die SGH Unna Massen und TV Ennigerloh zu den heißesten Aufstiegsanwärtern im kommenden Spieljahr. Spätestens dahinter will sich der VfL selbst etablieren und nicht nur in den Spielen gegen die „Großen“ der Liga für Achtungserfolge sorgen. „Wir müssen den Jungs eintrichtern, dass wir jeden Gegner ernst zu nehmen und mit der richtigen Einstellung zu bespielen haben“, so Nitsch zur Kamener Bilanz, in den letzten Saison viele Punkte gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte liegengelassen zu haben. Das nächste Testspiel steht am 18. August gegen TuS Westfalia Hombruch II auf dem Programm.

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