Verbesserte Auswärtsbilanz macht dem SuS Kaiserau Hoffnung

dzFußball

Landesligist SuS Kaiserau kämpft um den Klassenerhalt. Die Tatsache, dass zuletzt auch auswärts gepunktet wurde, macht Hoffnung, dass der erfolgreich enden wird.

von Dirk Berkemeyer

Methler

, 02.03.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei Spiele nach der Winterpause, zwei Unentschieden. Die Serie, die der SuS Kaiserau in der Landesliga 3 bis dato im Jahr 2020 abgeliefert hat, scheint auf den ersten Blick nicht übermäßig berauschend zu sein. Bei genauerem Hinsehen gibt das Erreichte aber dennoch berechtigten Anlass zur Hoffnung.

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Direkt half das 2:2 in Buer dem SuS, um mit nunmehr 20 Punkten auf den 14. Rang zu springen. Ganz wichtig deswegen, weil dieser am Ende der Spielzeit den Gang in die Relegation bedeuten würde. Zuvor hatte Kaiserau einen Platz weiter unten gestanden, der am Saisonende den direkten Gang in die Bezirksliga bedeuten würde. Diesen nimmt nun mit 19 Punkten der SV Hilbeck ein, der aber noch ein Nachholspiel zu absolvieren hat.

Mögliche Abstiegsszenarien sind bei den Verantwortlichen am SportCentrum aber noch lange nicht aktuell und die aktuelle Form der Truppe gibt auch berechtigten Grund zur Hoffnung.

Immerhin holte Kaiserau seine Punkte nach der Winterpause gegen Horsthausen (10. Platz) und Buer (6. Platz) und damit gegen alles andere als Kellerkinder. Weiterhin kam die Truppe von Jörg Lange jeweils zurück von einem Rückstand, was durchaus für die Moral der Schwarz-Gelben spricht.

SuS-Trainer Jörg Lange fordert mehr Konstanz.

SuS-Trainer Jörg Lange fordert mehr Konstanz. © neumann

Darüber hinaus hat Kaiserau zeitgleich auch seine bis dato grauenvolle Auswärtsbilanz endlich ein wenig aufpoliert. Mit dem Remis in Buer holte Kaiserau den sechsten Zähler auf fremden Geläuf und ist nun nicht mehr Letzter in diesem Ranking. Dahinter liegen noch Langenbochum und Resse, die aber ebenfalls auf sechs Punkte kommen.

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„So oder so liegt noch ganz viel Arbeit vor uns“, warnt Lange. „Wir haben zwar jetzt zweimal gepunktet, aber auf Dauer werden Unentschieden nicht reichen.“ Nur Siege helfen dem SuS in den kommenden Partien weiter, um den Sprung in die gesicherte Tabellenregion zu vollziehen.

„Dafür müssen wir über 90 Minuten Konstanz in unsere Leistungen kriegen. Das haben wir zuletzt immer nur eine Halbzeit geschafft“, hat Lange klare Vorstellungen. Die nächste Gelegenheit ergibt sich schon am Sonntag im Heimspiel gegen Hombruch. Die Dortmunder warten in 2020 ebenso noch auf den ersten Sieg. In drei Partien gab es bis dato zwei Remis und eine Niederlage.

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