Unerwartetete Brisanz im Spiel des SuS Oberaden gegen den TV Soest

dzHandball

Absteiger SuS Oberaden trifft im vorletzten Heimspiel der Oberliga-Saison auf den Soester TV. In der Partie steckt wegen eines Einspruchs aber dennoch eine Menge Brisanz.

von Mats-Yannick Roth

Bergkamen

, 29.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Oberliga: SuS Oberaden - Soester TV. Das Unternehmen Klassenerhalt ist gescheitert, seit letztem Wochenende steht der SuS Oberaden als erster Absteiger aus der Oberliga fest. Nun will sich die Mannschaft von Spielertrainer Alexandros Katsigiannis anständig verabschieden und aus den letzten drei Partien möglichst noch etwas mitnehmen. Der heutige Gegner ist der Soester TV, gegen den die Oberadener eine ordentliche Hinspielleistung zeigten, sich dafür aber nicht dafür belohnten. Beim 32:33 aus SuS-Sicht fiel der entscheidende Treffer erst in den Schlusssekunden, sodass der SuS trotz guter Leistung am Ende ohne Punkte dastand.

Unerwartete Brisanz könnte durch den Saisonverlauf der zweiten Mannschaften in der Bezirksliga entstanden sein. Drei Spielklassen tiefer befanden sich Oberadens und Soests zweite Mannschaften lange im Konkurrenzkampf um die Meisterschaft. Soest II zeichnete sich sportlich gesehen im Frühjahr als klar besseres Team ab, siegte auch im direkten Duell. Nach dem Einsatz eines wohl nicht spielberechtigten Spielers wurden dem designierten Bezirksliga-Meister aber acht Punkte abgezogen, wodurch nun Oberaden II in der Favoritenrolle um den Landesligaaufstieg steht. Sehr zum Frust der Soester, die bereits in mehreren Instanzen Einspruch gegen den Punktabzug eingelegt haben.

Oberadens Spielertrainer Alexandros Katsigiannis will sich gegen den Soester Kontrahenten vor allem auf das eigene Spiel besinnen: „Wenn man sich anschaut, wie wenig Tore wir in den letzten Wochen immer wieder geworfen haben, ist klar, was eines unserer Hauptprobleme war. Wir hatten vorne nicht mehr die richtige Durchschlagskraft und müssen das zu Hause gegen Soest wieder besser hinbekommen.“ In den letzten acht Ligaspielen haben die Grün-Weißen lediglich einmal mehr als 24 eigene Tore geworfen, was die Flaute in eigenen Angriff bestätigt.

Katsigiannis betonte erneut, dass seine Mannschaft trotz der feststehenden Rückkehr in die Verbandsliga einen versöhnlichen Saisonabschluss will. „Wir haben jetzt noch drei Spiele, davon zwei Heimspiele und das für den Gegner extrem wichtige Spiel in Harsewinkel. Die letzten Wochen werden wir auf jeden Fall so zu Ende bringen, wie es sich gehört“, meinte der SuS-Spielertrainer, der selbst auch wieder aktiv eingreifen wird. Fraglich ist einmal mehr der Einsatz von Mats-Yannick Roth, außerdem werden Lauris Hajduk und Fabian Maschewski nicht im Kader stehen. Unterstützung aus der zweiten Mannschaft, die sich wie beschrieben voll im Meisterkampf befindet, wird es zunächst keine geben. Sa. 19.45

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