Unerlaubter Weise gespielt: Das wird für den VfK Weddinghofen teuer

dzFußball

Ein Spieler des Reserve des VfK Weddinghofen lief trotz einer Sperre auf. Die Geldstrafe dafür fällt saftig aus.

Bergkamen

, 25.10.2019, 14:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf das Ende seiner Spielsperre im Juni nächsten Jahres wollte der Amateurfußballer Emre Akpinar vom VfK Weddinghofen ganz augenscheinlich nicht mehr warten. Wie das Sportgericht Unna/Hamm jetzt bestätigte, habe der Weddinghofener mindestens in zwei Fällen eine Spielberechtigung vorgetäuscht.

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In den Spielen der VfK-Reserve gegen die SG Massen lll und nun auch schon eine Woche zuvor bei FC Overberge III wollen einige Spieler und Betreuer den eigentlich gesperrten Akteur erkannt haben. „Es gibt sogar Bilder“, bestätigte Holger Schwill, Geschäftsführer der SG Massen, den Protest gegen die ursprüngliche Wertung des Spiels.

Keine Rückmeldung erhalten

Michael Zahorodnyj, Vorsitzender des Kreis-Sportgerichts Unna/Hamm, bat den Verein VfK Weddinghofen daraufhin gleich zwei Mal um schriftliche Stellungnahme. Eine Rückmeldung oder gar Rechtfertigung bekam er indes nicht. „Das sagt natürlich einiges aus, sodass wir auch nach Sichtung der übrigen Beweise davon ausgehen mussten, dass Akpinar in den beiden Fällen gespielt hat.“

Urteil ist rechtskräftig

Emre Akpinar wurde für sein Vergehen im Urteil pro Spiel für weitere vier Wochen gesperrt - insgesamt also weiter zwei Monate. In Summe mit seiner bereits laufenden Sperre muss der Kicker bis September nächsten Jahres aussetzen. Zahorodnyj: „Was anderes sieht das Regelwerk nicht vor. Die Strafe eines bereits gesperrten Spielers verlängert sich pro Vergehen um vier Wochen.“ Der VfK Weddinghofen muss auch ein Ordnungsgeld zahlen, das sich zudem gewaschen hat: 500 Euro. Das Urteil ist im Übrigen rechtskräftig.

Die beiden Spiele FC Overberge III gegen VfK Weddinghofen II (4:3) und VfK II gegen SG Massen III (4:3) werden somit gegen die Weddinghofener gewertet.

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