Der GSV Fröndenberg ist in der Bezirksliga nicht zu stoppen. Erfolgreich trat aber auch der BSC Kamen auf, der nun wieder seine Chance auf den Ligaerhalt wittert.

von Christoph Golombek

Kreis Unna

, 17.02.2020, 13:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

Herren-Bezirksliga: GSV Fröndenberg – TLV Rünthe 65:56 (36:25).

Vollkommen verdient setzten sich die GSV-Herren im Derby gegen Rünthe durch. Allerdings hätte sich der GSV das Leben deutlich einfacher machen können. Mit ordentlicher Verteidigung schafften es die Hausherren, die Devilz in ihrer Offensive nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Zum Ende des ersten Viertels führte der GSV mit zehn Punkten und hielt diesen Vorsprung bis in die Schlussphase der Partie. „Im Schlussviertel haben wir dann das Spielen eingestellt und plötzlich stand es 54:54“, konnte sich Fröndenbergs Timo Ahrendt den Einbruch nicht erklären. Nach einer Auszeit steigerten die Hausherren die Intensität wieder und entschieden die Partie schließlich mit einem 11:0-Lauf. „Diese Partie war ein Spiegelbild unserer bisherigen Saison. Wir stehen defensiv schlecht und haben zu wenig Bewegung im Spiel. Dann schöpfen wir kurzzeitig unser Potenzial aus und holen einen Rückstand mit toller Moral auf, um am Ende doch zu verlieren“, zeigte sich Rünthes Nils Biermann ein wenig frustriert.

GSV Fröndenberg: Betzinger (10), Schwenke (12), Plassmann, Arlt, Ahrendt (16), Pach (6), Zander (12), J. Sander (2), Stemper (7)

TLV Rünthe: Jochimsen (14), Biermann (9), Voigt (9), Borzov (8), Ruppel (7), Mlak (4), Gärtner (3), Ben Taleb (2), Halimulatu

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Basketball: GSV Fröndenberg - TLV Rünthe

Basketball: GSV Fröndenberg - TLV Rünthe
17.02.2020
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Basketball: GSV Fröndenberg - TLV Rünthe© Art
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TuS Bad Sassendorf - BSC Kamen 42:45 (26:15).

Durch einen knappen Auswärtserfolg wahren die Herren des BSC Kamen die Minimalchance auf den Klassenerhalt. Das erste Viertel verlief zunächst einmal ausgeglichen, ehe es im zweiten Viertel zur Sache ging. Dieses war geprägt von Kampf und starker Defense auf beiden Seiten. Minutenlang fielen keine Punkte, doch die Hausherren waren am Ende etwas treffsicherer und führten zur Pause mit 26:15. Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild. Die Zuschauer bekamen kaum Korbtreffer geboten und dem BSC gelang es nicht den Rückstand zu verkürzen. Aufgrund des bisherigen Spielverlaufes war vor dem letzten Viertel auf Seiten des BSC kaum mit einer Aufholjagd zu rechnen. Umso überraschender kam diese aber dann doch. Wichtige Würfe fanden endlich ihr Ziel und so holten die Gäste Punkt um unkt auf. Knapp 40 Sekunden vor dem Ende gelang dem BSC nach zwischenzeitlichem 16-Punkte-Rückstand der ersehnte Ausgleich. In den Schlusssekunden entschied Eugen Schwieca mit einem Dreier die Partie. „Es war ein intensives und umkämpftes Spiel, dass von der Defense lebte. Unsere Einstellung stimmte bis zum Schluss und so haben wir auch verdient gewonnen“, jubelte Punktegarant Schwieca nach dem Spiel.

BSC Kamen: Jäger (16), Rönn, Werner (6), Haeske, Doert (14), Böckmann (2), Bierhoff (2), Schwieca (3), Ulusan (2)

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TVG Kaiserau 2 – BG Lünen 2 40:62 (15:35).

Mit einer deutlichen Niederlage gegen den Tabellenvierten aus Lünen setzte sich die Niederlagenserie der Gastgeber weiter fort. Offensiv fanden die Kaiserauer gegen die Zonenverteidigung der Gäste keine Lösungen und verloren so häufig durch Fehlpässe den Ball. Diese Ballverluste nutzten die Lünener konsequent zu einfachen Punkten. Viertelübergreifend gelang dem TVG zwischen der 13. und 25. Minute kein einziger Punkt, während die Gäste 18 Punkte in Folge erzielten. So war die Partie beim Stand von 15:39 vorzeitig entschieden, auch wenn sich die Kaiserauer im Schlussviertel noch einmal aufbäumten.

TVG Kaiserau 2: Peter, Rother, Kaupa, Diedrich, Zimmer, Witecy, Vogel, Simeunovic, Niessner

Damen, Landesliga: FC Nordkirchen – TVG Kaiserau 35:46.

Die Damen des TVG Kaiserau dürften den Klassenerhalt so langsam perfekt gemacht haben. Durch einen Sieg gegen den Tabellenschlusslicht aus Nordkirchen setzten sich die Kaiserauerinnen endgültig ins Tabellenmittelfeld ab und haben nunmehr elf Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen.

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