Die einen freut´s und nicht nur den Königsborner SV ärgert´s: Der TSC Kamen schmettert im Titelrennen der Fußball-Kreisliga (A) völlig überraschend ein unschlagbares As auf den Spieltisch.

Kamen

, 28.02.2020, 12:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Karten für den TSC Kamen, amtierender Meister der Fußball-Kreisliga A (2), sind aktuell nicht schlecht. Im Rennen um die Kreisliga-Krone liegt das Team von Neu-Trainer Tutku Tekkanat zwar auf Platz zwei, aber nur einen Zähler hinter dem Tabellenführer Königsborner SV. Der TSC Kamen weist aber noch ein Spiel weniger auf, muss die Partie in Bausenhagen nachholen. Ein Sieg vorausgesetzt und Türken stürmen wieder auf Position eins.

Zuletzt aber herrschte viel Unruhe beim Türkischen SC. Zunächst warf Trainer Tuncay Sönmez die Brocken hin. Später folgte ihm sein Kollege Gültekin Ciftci und der TSC stand urplötzlich ohne Coach da. Obendrein quittierte der Toptorjäger vom Dienst - Tor-Garant Engin Duman - für den Rest der Saison den Dienst. Viele hatten den TSC Kamen spätestens zu diesem Zeitpunkt im Rennen um den Titel abgeschrieben - selbst nach dem 1:0-Sieg im Topspiel gegen den Königsborner SV.

Tormaschine Engin Duman spielt wieder

Einen neuen Coach hat der Verein aber im noch verletzten Spielertrainer Tutku Tekkanat bereits gefunden. Und auch der trifft innerhalb der Mannschaft auf den vollen Respekt der Spieler. Coach „Tutti“ weiß aber auch, dass er nun alle Hebel in Bewegung setzten muss, um das große Ziel zu erreichen. Das hatte in dieser Woche Erfolg: Stürmer-Star Engin Duman schnürt wieder die Fußballschuhe für den TSC und gehört bereits am Sonntag im Spiel beim Tabellenschlusslicht Westfalia Wethmar II wieder zum Kader.

Engin is back: TSC-Stürmer Duman dribbelt sich noch bis zum Saisonende für den TSC Kamen durch die gegnerischen Abwehrreihen.

Engin is back: TSC-Stürmer Duman dribbelt sich noch bis zum Saisonende für den TSC Kamen durch die gegnerischen Abwehrreihen. © neumann

„Ich habe gesehen, wie sich die Mannschaft im Topspiel gegen den Königsborner SV aufgerieben hat. Das hat mich beeindruckt“, begründet Duman seine Rückkehr. „Das Team gibt alles.“ Nicht zuletzt war es aber wohl auch „Tutti“ Tekkanat der den Angreifer mit Engelszungen überzeugt hat, wieder anzupacken. „Ich freue mich, dass Engin wieder dabei ist. Ich freue mich auf seine Tore“, sagt er.

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Mit bangen Blicken verfolgen indes die Konkurrenten das Duman-Comeback. Der TSC-Akteur gilt als unbequemer Gegenspieler, kann exzellent Elfmeter herausholen und ist vor allem eine unberechenbare Tormaschine. In der laufenden Saison hat der vor allem unter den TSC-Fans beliebte Engin Duman bereits 15 Treffer markiert. Duman spielt bis zum Saisonende für den TSC Kamen und wechselt dann zum Ortsrivalen VfL Kamen.

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