TVG Kaiserau hat den Amerikaner Daniel McGee nicht auf der Rechnung

dzBasketball

Landesligist TVG Kaiserau reist als klarer Favorit zum Schlusslicht TVE Barop. Dort erlebt das Team eine böse Überraschung.

von Christoph Golombek

Kreis Unna

, 02.12.2019, 13:05 Uhr / Lesedauer: 4 min

Während die Herren des GSV Fröndenberg von Sieg zu Sieg eilen und sich nun auf das Duell gegen den Tabellenführer aus Unna freuen, kassierten die Herren des TVG Kaiserau in der Landesliga eine unerwartete Niederlage.

Herren, Landesliga: TVE Dortmund Barop 2 – TVG Kaiserau 66:51 (38:26).

Die TVG-Herren kassierten eine überraschende Niederlage gegen den bis dato sieglosen Tabellenletzten. Die Baroper verstärkten sich mit dem Amerikaner Daniel McGee, der eigentlich in der Regionalliga aktiv ist und erwischten den deutlich besseren Start. Die Gäste verteidigten schwach und lagen schnell im Hintertreffen. Zum Ende des ersten Viertels führte Barop mit 21:14 und baute diesen Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 38:26 aus. Im Verlauf der zweiten Halbzeit konnten die Kaiserauer den Rückstand auf fünf Punkte verkürzen. Barops Amerikaner übernahm immer wieder das Kommando, sodass die Gastgeber ihren Vorsprung wieder vergrößerten und am Ende verdient siegten. „Offensiv lief es heute leider gar nicht. Das war eine verdiente Niederlage“, fasste TVG-Coach Markus Jochimsen die Partie zusammen.

TVG Kaiserau: Stöwe, Lass, Bromisch, D. Simeunovic, Vogel, Kück, Block, Knauß

Herren, Bezirksliga: TVG Kaiserau 2 – TV Unna 54:84 (20:43).

Gegen den Aufstiegsfavoriten aus Unna hatte die TVG-Reserve keine Chance. Schon im ersten Viertel sorgten die Unnaer für klare Verhältnisse, die Gäste führten da bereits mit 21:7. Der TVU baute seinen Vorsprung bis zur Pause aus und verwaltete das Ergebnis nach der Pause nur noch, was für einen eher ausgeglichenen zweiten Durchgang sorgte.

TVG Kaiserau 2: Rother, Peter, Knauß, Kassan, Diedrich, Bromisch, Niessner, Albrecht, Vogel

GSV Fröndenberg – BSC Kamen 80:56 (47:25).

Extrem ersatzgeschwächt reisten die Basketballer des BSC Kamen nach Fröndenberg. Lediglich sechs Spieler standen den Gästen zur Verfügung, zwei dieser Spieler waren zudem aus der eigenen Reserve. Dies wollten die GSV-Herren für sich nutzen und setzten die Kamener von Beginn an unter Druck. Der GSV kam so zu vielen Ballgewinnen und schafften es schon im ersten Durchgang einen deutlichen Vorsprung herauszuspielen. Nach der Pause lief beim GSV im Angriff nicht mehr viel zusammen. Die Defensive stand im dritten Viertel dafür umso besser, lediglich vier Punkte kassierten die Hausherren in dieser Phase. Im Schlussviertel hatte der BSC dann seine beste Phase und kam noch einmal heran. „Zum Glück war die Partie zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. So reichte uns insgesamt eine eher durchschnittliche Leistung zum Sieg“, zeigte sich Fröndenbergs Timon Ahrendt mit der Leistung nicht ganz zufrieden. „Wir haben uns nie aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft. Immerhin konnten wir so das Schlussviertel für uns entscheiden“, zeigte sich Kamens Eugen Schwieca trotz der Niederlage nicht unzufrieden.

GSV Fröndenberg: Betzinger (6), Stivachtis (12), Arlt, Ahrendt (24), Katzenberg (12), Pach (6), Zander (9), P. Sander, Okulla (3), Breer, J. Sander (8)

BSC Kamen: Doert (6), Hoheisel (2), Lapczinski (4), Haeske (14), Albrecht (14), Schwieca (16)

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Basketball: GSV Fröndenberg - BSC Kamen

Basketball: GSV Fröndenberg - BSC Kamen
02.12.2019
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Schiedsrichter des Spiels GSV Fröndenberg - BSC Kamen 80:56© art
Fröndenberg - BSC Kamen© art
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GSV Fröndenberg - BSC Kamen 80:56 - Vater und Sohn© art
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GSV Fröndenberg - BSC Kamen 80:56© art
GSV Fröndenberg - BSC Kamen 80:56© art

TLV Rünthe – BG Lünen 2 62:87 (35:34).

Nach so einer deutlichen Heimniederlage sah es im ersten Durchgang überhaupt nicht aus. Die Partie schien zunächst sehr ausgeglichen, die Devilz hatten vielleicht sogar die etwas besseren Aktionen im ersten Durchgang. Zwischendurch führten die Hausherren dank einer guten Defensivleistung mit zehn Punkten. Nach der Pause brachen die Rünther aber dann vollkommen zusammen. Lünen hatte nun sehr wenig Gegenwehr und wusste dies zu nutzen. Besonders die Mannverteidigung setzte den Devilz zu, sodass es im Schlussviertel nur noch um Ergebniskosmetik ging.

TLV Rünthe: M. Jochimsen (22), D. Jochimsen (14), Pudelko (9), Ruppel (8), Borzov (6), Gärtner (2), Voigt (1), Biermann, Mlak

Jugend: Weibliche U14: TVG Kaiserau – TSV 1860 Hagen 50:49 (28:19).

Im Duell um die Tabellenführung in der Oberliga sahen die Zuschauer ein Spiel mit unterschiedlichen Läufen. Die Kaiserauer Baskets kamen nur sehr schwer ins Spiel. Die Gäste aus Hagen ließen jedoch beste Möglichkeiten liegen, sodass der TVG nur mit einem Punkt zurücklag. Im zweiten Viertel zeigten die Gastgeberinnen endlich das Spiel, das man von ihnen kennt. Gute Verteidigung mit zahlreichen Ballgewinnen ermöglichten viele einfache Punkte, die für eine 28:19-Pausenführung sorgten. Die Energie der Kaiserauer verpuffte nach der Pause einwenig, während Hagen mit neuem Schwung aus der Kabine kam. Die Baskets wurden förmlich überrannt. Beim Stand von 41:48 deutete in der 36. Minute alles auf die erste Heimniederlage hin. Mit einem Kraftakt schaffte Kaiserau noch einmal die Wende. Fünf Sekunden vor dem Ende gingen die Kaiserauerinnen wieder in Führung brachten diese über die Zeit.

TVG Kaiserau: A. Vogel, Basauer, Mirgova, Hessel, Telgmann, Achnitz, Krügler, M. Vogel

Offene 14: TVG Kaiserau – Gütersloher TV 71:42 (32:21)

Nach der Niederlage gegen den Tabellenführer Salzkotten fand die U14 offen der Kaiserauer wieder in die Erfolgsspur. Mit einer Ganzfeldverteidigung setzte der TVG die Gäste von Beginn an unter Druck und setzten sich schnell auf 17:4 ab. In der Verteidigung schlichen sich in der Folgezeit immer wieder einfachste Fehler ein, sodass Gütersloh den Rückstand verkürzen konnte. Nach einigen Umstellungen in der Verteidigung zogen die Baskets in der Defensive wieder an und gingen durch einen 10:2-Lauf mit einer verdienten Führung in die Pause. Während das dritte Viertel nur knapp mit 16:14 gewonnen wurde, verteidigten die Gastgeber im Schlussviertel ganz nach den Vorstellungen des Trainerteams und siegten am Ende deutlich und verdient.

TVG Kaiserau: Sulk, Franzen, Meilutat, J. Diedrich, Karlsohn, P. Diedrich, Müller, Donndorf, Klein, Ostwinkel, Otto, Hoffmann

Männliche U16: TVE Barop – TVG Kaiserau 72:66 (41:39).

Nach schwachem Start steigerten sich die Kaiserauer im zweiten Viertel. Gegen den beweglichen Center der Gastgeber, der offensiv wie defensiv den Kaiserauern enorme Schwierigkeiten bereitete, lagen die Hausherren im ersten Viertel schnell mit 4:16 im Hintertreffen. Im zweiten Viertel konnten sich die Baskets in der Offensive steigern und den Rückstand auf 39:41 verkürzen. Während die Gastgeber aber immer wieder zu einfachen Körben kamen, suchten die Kaiserauer in der Offensive häufig die schwierigen Abschlüsse. Als Finn Bromisch in der 27. Minute mit fünf Fouls das Feld verlassen musste, schien die Partie nach einem 8:0-Lauf entschieden. Nachlässigkeiten auf Seiten der Baroper nutzten die Kaiserauer, die nie aufsteckten noch einmal und verkürzten den Rückstand abermals. Der Center der Gäste machte dann aber wieder den Unterschied und entschied die Partie schlussendlich.

TVG Kaiserau: Yacouba, Bromisch, Kaupa, Diedrich, Bresser, Uhlmann, Zeitz, Gossen

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