TuS Overberge wartet noch immer auf den ersten Sieg

dzHandball

Zehn Spiele hat der TuS Overberge in der Bezirksliga bisher absolviert. Zählbares ist dabei leider nicht herausgesprungen.

von Mats-Yannick Roth

Bergkamen

, 02.01.2020, 12:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit dem Saisonziel „vorzeitiger Klassenerhalt“ war der HC TuRa Bergkamen II in die Spielzeit gestartet. Nach starken ersten Wochen wähnten sich die Rot-Weißen voll auf Kurs. Zuletzt setzte es aber 0:10 Punkte. Das lag in erster Linie an einer sehr dünnen Personaldecke, wodurch Coach Niklas Domanski in vielen Spielen nicht genug Wechselmöglichkeiten zur Verfügung standen. „Wir sind am Ende absolut auf dem Zahnfleisch gegangen. Es ging nur noch darum, die Spiele zu überstehen. Dafür haben wir es noch ganz gut hinbekommen. Ich sehe uns immer noch im Soll, auch wenn vielleicht der ein oder andere Punkt fehlt“, so Domanski, der TuRas Zweite in seiner ersten Saison hauptverantwortlich trainiert. In den kommenden Wochen kehren mit Marco Goslawski und Christofer Quardon zwei Spieler in jedem Fall wieder zurück, sodass vor allem in Sachen Kaderbreite endlich Entspannung bevorsteht.

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Als einziges Team wartet der Tabellenletzte TuS Eintracht Overberge nach zehn Spieltagen noch immer auf einen Sieg. Der Kontakt zum rettenden Ufer ist zwar noch nicht vollends abgebrochen. Dennoch ist der Druck auf den TuS OV natürlich gewachsen, endlich Erfolgserlebnisse einzufahren. Eintracht-Spielertrainer Karsten Rockel zeigte sich aber weiterhin kämpferisch. „Wir haben in der Hinrunde noch zwei Spiele gegen Soest II und Brambauer II, in denen ich uns nicht chancenlos sehe. Vor allem gegen den Vorletzten aus Brambauer rechnen wir uns etwas aus.“ Das große Problem in den letzten Wochen sei gewesen, dass in den Partien gegen Teams auf Augenhöhe jeweils fünf, sechs Akteure ausgefallen waren.

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Eine schlechte Trainingsbeteiligung und fehlende Alternativen in den Spielen waren die Folge. In Overberge herrsche dennoch Zuversicht, noch den Turnaround zu schaffen. Routinier Stefan Biernat wird fortan fest zur ersten Mannschaft gehören, nicht zuletzt, weil Karsten Rockel selbst nach anstehender Achillessehnen-Operation lange ausfällt. Zudem werden die zuletzt fehlenden Nagel, Müller, Wischnewski und Wöllert schon bald endlich wieder zum Kader gehören.

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