TuS Jahn Dellwig steht vor Pflichtaufgabe gegen das Ligaschlusslicht

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Der Lüner SV tritt in Fröndenbergs Gesamtschulhalle an. Der TuS Eintracht Overberge empfängt den SuS Oberaden II zum Bergkamener Stadtderby.

von Mats-Yannick Roth

Kreis Unna

, 01.02.2019, 13:56 Uhr / Lesedauer: 3 min

TV Werne - VfL Kamen.

Beim heimstarken TV Werne tritt der VfL Kamen heute Abend zum Verfolgerduell an. Die beiden Teams trennen lediglich zwei Punkte, sodass der VfL mit einem Sieg gleichziehen kann. Die Sesekestädter müssen dabei aber eine deutlich verbesserte Offensivleistung bringen als in der Hinrunde, als die Partie gegen Werne mit 23:25 verloren ging. Vielleicht ist die Partie in Werne sogar die letzte Möglichkeit für den VfL, die Top-Drei der Bezirksliga doch noch einmal anzugreifen. Im Falle der fünften Saisonniederlage hätte Kamen nämlich schon vier Punkte Rückstand auf den dritten Rang. Sa. 19.00

TuS Jahn Dellwig - Lüner SV.

Die Partie gegen den Tabellenletzten wurde schon vor Wochen von Dellwigs Trainer Boris Heinemann als besonders wichtig ausgemacht. Der sechste Saisonsieg ist das klar formulierte Ziel der Fröndenberger, um sich bereits im Januar endgültig aller Abstiegssorgen zu entledigen. Personell hat sich die Situation etwas entspannt im Vergleich zur Vorwoche. So wird Rückkehrer Julian Pries sein erstes Spiel für den TuS bestreiten, auch Rückraumspieler Roman Köck wird wohl wieder eingreifen können. Bestformation wird Dellwig aber immer noch nicht aufbieten können, da Linkshänder Max Heinemann mit seiner Schulterverletzung weiter pausieren muss. So. 17.00

TuS Eintracht Overberge - SuS Oberaden II.

Zwar gab es in diesem Jahr mit zwei Niederlagen noch nichts Zählbares für den TuS Overberge zu holen, dennoch zeigte sich Spielertrainer Karsten Rockel vor dem Duell gegen den klar favorisierten SuS Oberaden II ambitioniert: „Wir haben zuletzt immer ganz gut ausgesehen gegen Oberaden und würden schon gerne etwas mitnehmen.“ Overberge ist immerhin seit November in eigener Halle ungeschlagen und hat alle seine vier Saisonsiege in der Sporthalle an der Hansastraße eingefahren. Laut Rockel konnte die Eintracht „endlich mal wieder vernünftig trainieren“ und startet gut vorbereitet in das Stadtderby.

Oberaden selbst will in Overberge unbedingt einen weiteren Auswärtssieg landen, um den Anschluss nach ganz oben nicht zu verlieren. Coach Sascha Rau reist aber „mit Respekt vor einem sehr routinierten Gegner“ zum Nachbarn. Neben Felix Krock wird wohl auch Nico Mork nicht mitwirken können. So. 17.45

HC TuRa Bergkamen II - Ahlener SG III.

Vor einem klassischen Vier-Punkte-Spiel steht der HC TuRa Bergkamen II am Sonntagabend gegen die Ahlener SG III. Die Drittvertretung aus Ahlen reist mit 2:26 Punkten an, was Stand jetzt den Abstieg aus der Bezirksliga bedeuten würde. Um noch einmal eine Chance im Kampf um den Klassenerhalt zu bekommen, ist ein Sieg gegen TuRas zweite Mannschaft Pflicht. Diese steht mit sechs Punkten mehr auf Platz elf. Im Falle eines Heimsieges kann Bergkamen fast schon sicher für die kommende Saison in der Bezirksliga planen. Einen doppelten Punktgewinn hat Coach Lars Stratmann daher auch als klares Ziel ausgegeben. So. 18.00

Soester TV II - SGH Unna Massen.

Nach langer Pause greift auch der Aufstiegsfavorit Soester TV II wieder ins Spielgeschehen ein und absolviert Sonntagabend sein erstes Ligaspiel seit dem 16. Dezember. Kontrahent ist die heimische SGH Unna Massen, die sich zuletzt mit fünf Siegen in Serie in einen wahren Rausch gespielt hat und nun insgeheim selbst nach ganz oben blickt. Der spielende Co-Trainer Mathias Uhlenbrock weiß aber: „Es muss bei uns schon alles zusammenpassen, damit wir gegen Soest gewinnen können. Vor allem die erste und zweite Welle der Soester müssen wir verhindern, denn da sind sie wirklich stark. Dass wir an einem guten Tag mithalten können, haben wir im Hinspiel gezeigt“, erinnert sich Uhlenbrock noch an das 24:24-Unentschieden aus dem September. Bis auf Keeper Armin Büscher wird Unna Massen voraussichtlich komplett auflaufen können. So. 18.00

HC Heeren - TV Ennigerloh.

Die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den neuen Tabellenführer verlief sehr schleppend, da Heeren lediglich einmal trainieren konnte. Krankheitsbedingt mussten weitere Einheiten ausfallen. Bis Sonntagabend hofft Trainer Mike Rothenpieler aber darauf, bis auf die Langzeitausfälle Schröer und Wellner wieder alle Mann dabei zu haben. Der Respekt vor Ennigerloh sei groß. Dennoch solle die bockstarke Heimserie des HC Heeren auch gegen den Spitzenreiter halten, betonte HCH-Coach Mike Rothenpieler: „Wir wollen Ennigerloh so lange es geht ärgern. Die haben in dieser Saison sicherlich viel richtig gemacht und stehen zu Recht da oben. Trotzdem glaube ich fest an unsere Chance, das Spiel gewinnen zu können.“ So. 18.00

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