TuS Bönen schießt mit dem vierten Sieg in Serie an die Spitze

dzVolleyball

Die Landesliga-Damen vom TuS Bönen zeigten in der Volleyball-Landesliga erneut eine Glanzleistung und dürfen nun als Tabellenführer in die Weihnachtspause gehen.

von Dirk Berkemeyer

Kreis Unna

, 17.12.2018 / Lesedauer: 4 min

In der Volleyball-Landesliga geben die heimischen Teams auch weiterhin den Ton an. Bönen gab sich bei den Damen gegen Herten II keinerlei Blöße und auch die Spielgemeinschaft aus Oberaden und Kaiserau siegte im Eiltempo. Massens-Verbandsliga-Frauen lieferten dem Tabellenführer aus Werne einen harten Fight, Königsborns Männer kamen hingegen im Derby in Lünen unter die Räder.

Frauen-Verbandsliga (4): EVC Massen - TV Werne 2:3 (20:25, 21:25, 25:23, 26:24, 11:15).

Einen harten Kampf lieferte der EVC im Derby gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Werne ab. Schon die ersten beiden Sätze in der Massener Schillerschule waren hart umkämpft, gingen am Ende aber doch knapp an die Gäste. Danach bäumte sich der EVC nochmals auf und entschied den dritten Durchgang mit 25:23 für sich. Noch enger wurde es in Satz vier, der erst in der Verlängerung mit 26:24 an den EVC ging. Damit hatte der EVC das geschafft, was zuvor noch keinem Team gelungen war. Dem TVW einen Punkt abzunehmen. „Es war eine bärenstarke Partie meiner Mädels“, freute sich EVC-Coach Guido Engler. „Auch wenn der Tie Break am Ende knapp verloren ging haben wir eine Topleistung abgeliefert.“ In der Tabelle festigte Massen mit zehn Punkten aus acht Spielen seinen fünften Platz.

EVC: Braun, Leubner, Willeke, Hennig, Hübner, Vieregge, Wittig, Büscher, Claas

„Herten war aber keinesfalls Kanonenfutter. Die haben bis zur Satzmitte immer mithalten können.“
Stella Salaw, Spielerin des TuS Bönen

Frauen-Landesliga (6): TuS Bönen - TuS Herten II 3:0 (25:12, 25:18, 25:15).

Ohne große Mühe setzte sich der TuS in Bottrop gegen den Tabellensechsten durch. „Herten II war aber keinesfalls Kanonenfutter. Die haben bis zur Satzmitte immer mithalten können“, erklärte TuS-Akteurin Stella Salaw. „Wir haben aber aus einer starken Annahme heraus immer wieder gepunktet und auch unsere Aufschläge konsequent durchgebracht.“ Logische Konsequenz war die klare Dominanz des TuS, der mit dem vierten Sieg in Serie seine Erfolgsbilanz noch weiter aufpolierte. In der Tabelle hat Bönen mit 19 Punkten aus acht Spielen weiterhin klar die Nase vorn. Datteln folgt mit 15 Zählern auf Rang zwei, hat allerdings eine Partie weniger ausgetragen.

Bönen: Zilske, Gornika, Lindemann, Keil, Varlemann, Pekovic, Tewes, Marr, Ufer, Gubkov

Männer-Verbandsliga (3): Lüner SV - Königsborner SV 3:1 (25:23, 21:25, 25:19, 25:23).

Im Derby gegen den Lüner SV konnte der KSV nicht den erhofften Erfolg verbuchen. Dabei entwickelte sich eine offene Partie, in der sich beide Mannschaften rein gar nichts schenkten. Nachdem der Hausherr den ersten Satz mit 25:23 für sich entschieden hatte, konnte Königsborn in Satz zwei mit 25:21 zurückschlagen. Danach allerdings verloren die Routiniers ein wenig den Faden. Lünen konnte Durchgang vier relativ deutlich nach Hause holen. Königsborn kam in Satz vier zwar nochmals zurück, musste sich aber auch hier knapp mit 23:25 geschlagen geben. Durch die Niederlage ist die Situation in der Tabelle wieder enger geworden. Königsborn ist mit zwölf Zählern weiter Fünfter, Lünen folgt mit einem Zähler weniger auf Rang sechs.

KSV: Dörrich, Göckeler, Lamotte, Stolte, Schwippe, Holl, Gutsch, Klusenwirth, Zweihoff

Männer-Landesliga (7): SG SuS Oberaden/Kaiserau - TC Gelsenkirchen 3:0 (25:16, 25:8, 25:10).

Ohne größere Probleme entledigte sich die Spielgemeinschaft aus Oberaden und Kaiserau der Pflichtaufgabe gegen den Tabellenvorletzten. Selbst der frühe Spielbeginn um 11.15 Uhr in Bocholt war für die SGler keine große Hürde. Der erste Satz verlief mit 25:16 zumindest am Anfang noch ausgeglichen. Spätestens danach aber hatte die SG alles im Griff. Der zweite Durchgang war mit 25:8 eine Demonstration der Stärke und auch in Durchgang drei hatte Gelsenkirchen beim letztlich deutlichen 10:25 nicht den Hauch einer Chance. „Es war wirklich ein einfaches Ding. Da kam selten mal was Gutes zurück und wir haben solide unseren Streifen runtergespielt“, freute sich auch SG-Akteur Timo Brune. „Das hat sich ein wenig wie Training angefühlt. Wir haben das locker durchgebracht“ In der Tabelle bleiben die Spielgemeinschaftler mit ihren 16 Punkten dem Spitzenreiter aus Mesum (18 Zähler) auch weiterhin auf den Fersen.

SuS: Enkelmann, Ketels, Peters, Brune, Bütterling, Holterbork, König

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