In der Frauen-Landesliga machte Bönen mit einem Sieg gegen Herten den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt. Somit kehren die TuS-Damen nach einjähriger Abstinenz zurück in die Liga.

von Dirk Berkemeyer

Kreis Unna

, 25.03.2019, 14:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

Königsborns Männer holten in der Verbandsliga das fehlende Pünktchen zum Klassenverbleib und sind auch in der kommenden Saison mit dabei. In die gleiche Liga wollen auch die Männer aus Oberaden und Kaiserau, die ihre Pflichtaufgabe souverän lösten. Um rein gar nichts mehr ging es hingegen für die Massener Verbandsliga-Damen beim 0:3 in Werne.

Männer-Verbandsliga (3): Königsborner SV - Lüner SV 2:3 (23:25, 25:18, 25:20, 17:25, 8:15).

Durch den Punktgewinn gegen Lünen haben die Königsborner den Klassenverbleib endgültig unter Dach und Fach gebracht. Einen Spieltag vor Saisonende haben die KSVer mit ihren 22 Punkten genau vier Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz, den zurzeit Horst mit 18 Punkten innehat.

Gegen Lünen durchlebten die Königsborner ein Wechselbad der Gefühle. Nach gewonnenem ersten Satz ging im zweiten Durchgang rein gar nichts. Im „Dritten“ schaffte Königsborn ein Comeback, was aber nicht lange anhielt. Danach spielte in der Kreissporthalle nur noch der LSV. Die Durchgänge vier und fünf waren somit eine klare Beute der Gäste. „Wir haben den Klassenerhalt, nur das zählt“, verdeutlichte KSV-Akteur Uwe Bartmann.

KSV: Stolte, Schwippe, Klusenwirth, Göckeler, Gutsch, Ostermann, Lamotte, Zweihoff, Darius.

Männer-Landesliga (7): TC Gelsenkirchen - SG Oberaden/Kaiserau 0:3 (14:25, 20:25, 17:25).

Eine Runde vor dem Saisonende sind in der Landesliga die Aufstiegsentscheidungen gefallen. Mesum buchte mit dem 3:0 in Reken den direkten Aufstieg, Oberaden muss in der Relegation den Sprung in die Verbandsliga schaffen. Aktuell hat der TVM drei Punkte und vier Sätze Vorsprung. Nur, wenn der Ligaprimus noch hoch gegen Aasee IV verliert und Oberaden/Kaiserau hoch gegen Emsdetten gewinnt, könnte es nochmal kippen. Davon ist aber nicht wirklich auszugehen. Gegen Gelsenkirchen gab sich die SG keinerlei Blöße und holte alle drei Sätze in Rekordtempo ohne große Mühen nach Hause.

SuS: Werbinsky, Ketels, Peters, Brune, Bütterling, Potthoff, Seibel, Urbschat, Holterbork, König, Stahl.

Frauen-Verbandsliga (4): TV Werne - EVC Massen 3:0 (25:13, 25:14, 25:19).

Beim souveränen Aufsteiger hatten die Massener Damen nicht viel zu bestellen. Werne hatte in allen Belangen die Nase vorn und ließ Massen nicht einen Moment aus der Umklammerung. Die Sätze waren allesamt eine klare Beute des Ligaprimus. Nur der dritte Durchgang verlief einigermaßen ausgeglichen. „Das war eine Demonstration der eigenen Stärke“, so EVC-Coach Guido Engler. Da es für beide Teams um rein gar nichts mehr ging, entwickelte sich eine ansehnliche Partie. Für den Sieg kam Massen aber nie infrage.

EVC: Braun, Claas, Gambero, Hennig, Willeke, Gottschling, Ketz, Vieregge, Wittig, Hübner, de West.

Frauen-Landesliga (6): TuS Herten II - TuS Bönen 1:3 (26:28, 25:23, 25:27, 19:25).

Mit dem letztlich bedeutungslosen Sieg gegen Herten II machte Bönen in einer spannenden Partie die Rückkehr in die Verbandsliga perfekt. Für den Spitzenreiter war es in der Neuner-Liga bereits das letzte Spiel. Mit 38 Punkten hat Bönen aber eine Runde vor Saisonende sechs Punkte Vorsprung vor Verfolger Olfen und kann nicht mehr verdrängt werden. Bereits zum Spielbeginn am Sonntag wussten die TuS-Damen, dass in Sachen Aufstieg nichts mehr schiefgehen kann. Hauptverfolger Datteln hatte bereits am Samstag 1:3 in Lünen verloren und sich damit selbst aus dem Rennen geschossen. Gegen die Hertener Reserve hatte Bönen im Aufstiegsüberschwang nochmals Schwerstarbeit zu verrichten. Alle Sätze waren umkämpft bis zum Schluss. Die 1:0-Satzführung des TuS konnte Herten nochmals kontern, als der TuS aber dann den dritten Satz nach Hause holte, war die Sache durch. Auch Satz vier war eine Beute der jubelnden TuS-Damen. „Alle haben nochmal gespielt und die Sache durchgebracht“, freute sich die pausierende TuS-Akteurin Stella Salaw. „Nachdem klar war, dass wir aufgestiegen sind, haben natürlich die Köpfe nicht mehr mitgemacht. Da war es schwer, konzentriert zu sein.“

TuS: Buhl, Lindemann, Ufer, Keil, Vahlemann, Pekovic, Gornika, Allwang, Richard, Marr, Wilmes, Zilske

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