TuRa Bergkamen peilt mit neuem Trainer die Playoffs an

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Zwölf Jahre lang war Ingo Wagner erfolgreich als Trainer der Oberligadamen des HC TuRa Bergkamen tätig. Nun ist das Team mit einem neuen Coach in die Vorbereitung gestartet.

von Harald Jansen

Bergkamen

, 31.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die lange hallenlose Zeit hat nun auch für die Handballdamen des Oberligisten HC TuRa Bergkamen ein Ende. Die TuRa-Ladies, die nach der durch die Corona-Pandemie abgebrochenen Saison auf dem achten Platz in der höchsten westfälischen Spielklasse einliefen, wurden wieder in der Sporthalle am Friedrichsberg aktiv. Aber nicht Ingo Wagner, der zwölf Jahre an der Seitenlinie der HCT-Girls stand, sondern Neu-Trainer Jörg „Jonny“ Rode hat dabei eingeladen. Der stellte sich nun den Fragen der Sportredaktion.

Bevor wir zu Ihrem neuen Team kommen, zunächst erst einmal eine kurze Vorstellung.

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Ich bin 55 Jahre alt und bei den Gemeinschaftsstadtwerken Kamen, Bönen, Bergkamen (GSW) beschäftigt..

Wie ist Ihre Karriere als Aktiver verlaufen und welche Trainerstationen schlossen sich dann an?

Ich habe das Handballspiel mit 10 Jahren beim HC TuRa gelernt. Gespielt habe ich dann beim VfK Iserlohn, beim TV Brechten, beim TV Werne und zuletzt beim VfL Kamen, wobei ich mit dem TV Brechten bis zur 3. Liga gekommen bin. Mit 32 Jahren habe ich dann die Trainer-B-Lizenz gemacht und bin bei der SG Ruhrtal in der Männerbezirksliga angefangen. Sechs Jahre war ich unter anderem beim VfL Kamen, drei auch bei Eintracht Hagen in der 3. Liga zunächst als Co. und ein Jahr auch als Cheftrainer. Auch die TuRa-Männer hab ich schon in der Oberliga trainiert. Letzte Station waren dann die Landesligahandballer von Rote Erde Schwelm mit einem Verbandsligaaufstieg zum Schluss..

Es waren aber immer nur Männerteams, die Sie trainiert haben. Warum nun ein Damenteam?

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Ich hatte mal früher ein halbes Jahr als Vertreter die Damen des TV Werne gecoacht. Aber eigentlich ist es tatsächlich das erste Mal, dass ich ein Damenteam übernommen habe. Die TuRa-Damen sind ein engagiertes Oberligateam. Durch die Corona-Krise konnten wir uns zunächst nicht kennenlernen. Doch in der Zwischenzeit habe ich mich persönlich mit jeder Einzelnen getroffen. Es ist nach Ingo Wagner nun eine neue Ära, doch die Mädels wollen auch unter einem neuen Trainer erfolgreich spielen..

Wie ist denn der aktuelle Stand in der Vorbereitung?

Der neue Coach will mit den TuRa-Damen in die Playoffs einziehen.

Der neue Coach will mit den TuRa-Damen in die Playoffs einziehen.

Am 22. Juli konnten wir erstmals wieder eine Trainingseinheit in der Halle absolvieren. Zuvor habe ich einige Challenge ins Internet eingestellt, die das Team absolviert hat. Nun können wir uns besser kennenlernen auch wenn noch drei, vier Spielerinnen in Urlaub sind. Aber alle sich heiß endlich wieder auf Hallensport..

Gibt es Neuzugänge?

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Mit Elisa Grünzig ist eine Spielerin nach einer Pause wieder zum HCT gekommen. Vom Verbandsligisten VfL Brambauer kommt Franziska Bloeß, die eine echte Allrounderin ist und am Kreis und im Rückraum einsetzbar ist. Zudem ist sie eine starke Deckungsspielerin. Wir wollen auch weiter an verschiedenen Deckungsvarianten arbeiten..

Wie ist denn das Saisonziel in Ihrer ersten Saison bei den TuRa-Mädels ? Gespielt wird ja in zwei Neunergruppen, wobei die jeweils ersten drei Teams die Aufstiegs-Playoffs erreichen.

Es ist diesmal ein toller Modus. Unser Ziel ist es, unter die ersten Drei in unserer Vorrundengruppe zu kommen. Das Team hat sich das Ziel selber gegeben und ich schließe mich da an. Wir wollen die Zuschauer locken und attraktiven Damenhandball anbieten, auch wenn die Anwurfzeit mit Samstag 17 Uhr nicht optimal ist..

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Besteht immer noch ein reger Kontakt mit Vorgänger Ingo Wagner?

Jeder hat als Trainer seine eigene Philosophie. Ich muss mir hier mein eigenes Bild machen. Aber natürlich haben wir einen guten Kontakt, schließlich ist Ingo ja weiter Sportlicher Leiter beim HCT..

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