Das ist eigentlich ein Widerspruch: Der Kreisliga-Zweite - TSC Kamen - spielt eine erfolgreiche Saison, aber einige Akteure kehren dem Club in der neuen Spielzeit den Rücken zu.

Kamen

, 07.04.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Kamener rangieren nur drei Punkte hinter dem Spitzenreiter Königsborner SV und könnten - insofern überhaupt noch einmal die Meisterschaft aufgenommen wird - noch am Ersten vorbeiziehen. Das wäre unter anderem mit einem Sieg im Nachholspiel beim SV Bausenhagen möglich, denn der TSC verfügt über ein Spiel weniger als der KSV. Der Zug Richtung Bezirksliga steht quasi vor der Nase der TSC-Kicker.

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Aber: In der neuen Spielzeit scheint der Verein aktuell nicht unbedingt eine für diese Liga adäquate Mannschaft zu haben. Bislang sind bereits sechs Abgänge offiziell, weitere werden wohl folgen. Der noch angeschlagene Spielertrainer Tutku Tekkanat wird sich am Saisonende dem SuS Oberaden anschließen. Stürmer Engin Duman und Mittelfeldspieler Serkan Gül laufen dann beim Ortsrivalen VfL Kamen im Jahnstadion auf. Und auch ein weiteres Trio verlässt den Türkischen SC: Deniz Akyol, Emre Beniz und Furkan Bahcekapili gehen zum FC Overberge in die Kreisliga A (1).

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Das neue Trainerteam des TSC Kamen mit Nadir und Nail Kocapinar sowie Seref Karahan arbeitet derzeit akribisch am neuen Kader. TSC-Boss Oktay Sönmez ist indes überzeugt: „Unsere Mannschaft bricht nicht auseinander, sondern sie bekommt ein neues Gesicht.“

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