Für den TSC Kamen läuft die Vorbereitung alles andere als optimal. Nach dem 2.4 im Testspiel gegen Preußen Lünen hat nun Trainer Tuncay Sönmez die Brocken hingeworfen.

Kamen

, 02.02.2020, 17:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Tuncay Sönmez hat seine Konsequenzen gezogen. Der Trainer des TSC Kamen hat am Sonntag nach der 2:4-Niederlage gegen Preußen Lünen seinen Trainerposten niedergelegt. „Ich bin leer“, begründete der Coach ganz knapp seine Entscheidung. Sönmez wollte eigentlich erst am Saisonende aufhören.

Jetzt lesen

Ein Grund ist sicherlich die Personalsituation der Kamener. Auf der einen Seite fallen aktuell einige Spieler verletzungsbedingt aus, auf der anderen Seite erhält die erste Mannschaft nur wenig Unterstützung aus der eigenen Reserve. So saß am Sonntag neben Ersatzkeeper Yasin Aydeniz nur noch Co-Trainer Gültekin Ciftci auf der Ersatzbank. Der wird in dieser Woche vorerst alleine die erste Mannschaft in der Meisterschaft betreuen. „Ich werde mit ihm dann besprechen, wie es weitergeht. Mein Bruder Tuncay und Gültekin Ciftci haben ja immer zusammengearbeitet“, erklärt Vorsitzender Oktay Sönmez.

Jetzt lesen

Der Rücktritt von Trainer Tuncay Sönmez kommt für den TSC Kamen zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Am kommenden Wochenende startet das Team, das vier Punkte hinter dem KSV liegt, mit dem Nachholspiel beim SV Bausenhagen in die Rückserie. Nur eine Woche später steht dann schon das Topspiel gegen den Spitzenreiter Königsborner SV an. TSC-Boss Sönmez bleibt indes gewohnt gelassen: „Wir haben immer noch die Chance, Meister zu werden - und das wissen hier alle.“

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Fußball:
Baslarli erlebt Corona hautnah: „Der Verein hat alles versucht, um das zu verhindern“