Sieg im Derby und nunmehr Dritter. Der SuS Kaiserau marschiert wieder in der Landesliga (3). Der SSV Mühlhausen hingegen hofft, dass der nächste Gegner am Sonntag überhaupt antritt.

von Thorsten Teimann

Kreis Unna

, 29.10.2018, 11:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

An der Seitenlinie steht Kaiseraus Trainer Marc Woller 90 Minuten lang unter Dampf, gibt Anweisungen, korrigiert den Schiedsrichter oder tüftelt an einer anderen Taktik. Dabei ist er nie abwertend. Ein positiver Mensch halt, der mit seiner Art und Weise aktuell eine ganze Mannschaft mitzieht. Und die findet sich nach dem 2:0 gegen den SSV Mühlhausen-Uelzen auf Platz drei der Landesliga (3) wieder.

„Es passt prima mit dem Marc, der kommt in der Mannschaft gut an. Da ist noch einiges möglich“, sagt selbst der aktuell verletzte Spielführer Timo Milcarek (Muskelfaserriss). Aus taktischer Sicht ging der Woller-Plan auch auf: Der SSV kam offensiv ins Spiel, der SuS hingegen machte durch einen starken Henri Böcker das Führungstor (14.). Der eingewechselte Daniel Milcarek schließlich beendete das Bangen in der Nachspielzeit (90+4). Nicht viel von der Partie hatte Robin Pfahl, der zwei Minuten nach seiner Einwechslung wieder mit einer Roten Karte wegen einer Notbremse vom Platz geschickt wurde. Das ging ziemlich schnell.

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SuS Kaiserau - SSV Mühlhausen 2:0

In der Fußball-Landesliga besiegte der SuS Kaiserau im Derby den SSV Mühlhausen mit 2:0.
28.10.2018
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SuS Kaiserau - SSV Mühlhausen 2:0© Teimann
SuS Kaiserau - SSV Mühlhausen 2:0© Teimann
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SuS Kaiserau - SSV Mühlhausen 2:0© Teimann
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Schnell und ein wenig ungestüm bei der Sache war auch der Youngster Alhusain Barry, der zuvor noch in der A-Jugend gespielt hatte. Ihn hatte Coach Woller aufgrund der Verletztenmisere in der Ersten von Beginn an aufgestellt. Der nächste hoffnungsvolle Emporkömmling bei den Schwarz-Gelben.

Der SSV Mühlhausen hingegen musste mit hängenden Köpfen die Platzanlage verlassen. Durch einen Stellungsfehler in Halbzeit eins hatte der Gast das Gegentor kassiert. In der Pause rückte der zuletzt krank ausgefallene Nachwuchsspieler Dario Ernst wieder auf seine Abwehrposition. Möglichkeiten zum Ausgleich waren vor allem bei Standards vorhanden, doch die Freistöße verfehlten jedes Mal ihr Ziel.

Trainer Dirk Eitzert legt nun seine ganze Hoffnung ins nächste Spiel, wenn am Sonntag um 14.45 Uhr Schlusslicht Hammer SpVg II zum Mühlbach kommt. Ja, wenn - die Hammer sind bereits zwei Mal nicht zu einem Spiel angetreten und stünden beim nächsten Nicht-Antritt als erster Absteiger fest.

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