Der TLV Rünthe kann nach der Niederlage gegen die HammStars III die Meisterschaft ad acta legen. Der BSC Kamen indes bejubelte im Tabellenkeller einen wichtigen Derbysieg in Kaiserau.

von Christoph Golombek

Kreis Unna

, 25.03.2019, 12:53 Uhr / Lesedauer: 3 min

Herren, Oberliga: TVO Biggesee – TVG Kaiserau 57:54 (45:25).

Kämpferisch wussten die TVG-Herren beim Tabellenzweiten zu überzeugen. Am Ende reichte es aber nicht zur Überraschung, wodurch die Kaiserauer wieder auf einen Abstiegsplatz rutschen. Das Spiel begann vielversprechend, denn obwohl die Olper mit einer starken Wurfquote starteten, hielten die Gäste den Rückstand mit 13:17 im Rahmen. In der Folgezeit klappte in der TVG-Offensive aber nur noch wenig, die Hausherren setzten sich auf 28:15 ab und bauten diese Führung zur Pause auf 45:25 aus. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich vor allem die TVG-Defensive stark verbessert. Bis zum Ende des dritten Viertels konnten die Kaiserauer den Rückstand auf 39:53 verkürzen. Im Schlussviertel zeigten die TVG-Herren weiterhin Kampfgeist und arbeiteten sich Punkt um Punkt heran. Leider vertändelten die Gäste in der Schlussphase einige gute Gelegenheiten.

TVG Kaiserau: Stöwe, Lass, M. Bromisch, Engelskind, Kassan, Kück, Vogel, J. Bromisch, Führing

Herren, Bezirksliga: TLV Rünthe – TuS 59 HammStars 3 76:81 (35:31).

In einem ausgeglichenen Topspiel zogen die Devilz aus Rünthe am Ende den Kürzeren und mussten so einen herben Dämpfer im Kampf um die Meisterschaft hinnehmen. Die Gäste kamen ein bisschen besser in die Partie, doch Rünthe schien aus den Fehlern der Vorwoche gelernt zu haben und spielte deutlich konzentrierter. In der kompletten ersten Halbzeit sahen die zahlreich erschienenen Basketballfans ein Duell auf Augenhöhe. Die Devilz führten zur Pause knapp mit 35:31. Im dritten Viertel knickten die Hausherren dann aber deutlich ein. Hamm hatte sich taktisch gut auf die Presse des TLV eingestellt. In der Folgezeit zog der Tabellenführer davon und brachte dieses Spitzenspiel souverän und abgeklärt über die Zeit. „Wir haben heute gekämpft und alles reingeworfen. Leider hat es nicht gereicht“, zog TLV-Spielertrainer Markus Jochimsen sein Fazit.

TLV Rünthe: M. Jochimsen (21), D. Jochimsen (20), Borzov (13), Kussel (8), Pudelko (8), Gärtner (2), Rogalski (2), Ben Taleb, Biermann, Ruppel, Voigt

GSV Fröndenberg – LippeBaskets Werne 3 65:67 (34:32).

Die dritte Niederlage in Folge kassierten die Herren des GSV Fröndenberg im Verfolgerduell. Über die gesamte Spielzeit sahen die Basketballfans eine ausgeglichene und spannende Partie. „In der Schlussphase hatten dann beide Teams die Möglichkeit das Spiel zu gewinnen. Leider sollte es aber wieder nicht sein“, beschrieb Fröndenbergs Timo Ahrendt die unglückliche Niederlage.

GSV Fröndenberg: Betzinger (8), George (3), Ibele (4), Plassmann (7), Frenzel, Ahrendt (8), Katzenberg (6), Pach (6), Zander (19), Schwenke, Franke (4), Sadowsky

TVG Kaiserau 2 – BSC Kamen 73:78 (33:42).

Die Kamener Basketballfans bekamen von Beginn an ein spannendes und hart umkämpftes Derby geboten. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase legte der BSC einen ersten 15:2-Lauf aufs Parkett. Mit einem Neun-Punkte-Vorsprung ging der BSC ins zweite Viertel, dort hatten die Gäste dann jedoch eine kurze Schwächephase. Die TVG-Reserve wusste dies zu nutzen und verkürzte auf 22:24. Die Kamener fingen sich jedoch sehr schnell wieder und stalten bis zur Pause den alten Abstand wieder her. Auch zu Beginn des dritten Viertels blieb dieses Derby weiter ausgeglichen. Kaiserau war hier leicht im Vorteil und konnte den Rückstand auf fünf Zähler verkürzen. Im Schlussviertel haben die Gäste ihren Vorsprung wieder ausgebaut und führten drei Minuten vor dem Ende mit 69:59. Kaiserau gab sich in den Schlussminuten aber nicht auf und schafften es durch vier erfolgreiche Dreier den Rückstand bis auf zwei Punkte zu verkürzen. Der BSC behielt aber die Ruhe und spielte den Vorsprung am Ende über die Zeit. „Ein großes Lob geht an die gesamte Mannschaft, die an ihre Grenzen gehen musste. Gerade offensiv konnten wir richtig auftrumpfen“, jubelte Kamens Eugen Schwieca nach dem Derbysieg.

TVG Kaiserau 2: L. Rother, Peter, Knauß, Diedrich, Torres Trinkert, Albrecht, Witecy

BSC Kamen: Jäger (15), Röhn (10), Hoheisel, Haeske (14), Binner (7), Manke (11), Schwieca, Höncke (10), Duong Truong (11)

Damen, Landesliga: LippeBaskets Werne – TVG Kaiserau 84:69 (47:33).

Ein desaströses zweites Viertel sorgte für eine verdiente Niederlage der TVG-Damen im Nachbarschaftsduell. Kaiserau spielte mit Interimstrainer Lars Peter an der Seitenlinie, dessen Matchplan im ersten Viertel aufzugehen schien. Die Gäste kamen dank ihres gewohnt guten Pass-Spiels zu einfachen Punkten und entschieden das erste Viertel knapp mit 25:23 für sich. Im zweiten Viertel verloren die TVG-Damen dann vollkommen den Faden. Werne erkämpfte sich relativ einfach Fastbreaks und gewann dieses Viertel deutlich mit 24:8. Im zweiten Durchgang besannen sich die Kaiserauerinnen auf ihre Stärken und fokussierten das Spiel über ihre Center-Spielerinnen. Kaiserau zeigte sich auf Augenhöhe und versuchte im Schlussviertel noch einmal alles, um den Rückstand wieder aufzuholen.

TVG Kaiserau: Grütering, Molde, Stratmann, A. Mantei, Hessel, John, Otto, Dunker

Damen, Bezirksliga: GSV Fröndenberg – TVG Dortmund-Wickede 55:50 (17:23).

Großer Jubel bei den Damen des GSV Fröndenberg. Im letzten Heimspiel der Saison gelang den Fröndenbergerinnen der zweite Saisonsieg. Die Anfangsphase verlief jedoch alles andere als erfolgreich. Der GSV lag mit zehn Punkten im Hintertreffen, steigerte sich aber von Viertel zu Viertel merklich. So betrug der Rückstand der Gastgeberinnen vor dem Schlussviertel nur noch sechs Punkte. Im Laufe des Schlussviertels arbeiteten die GSV-Damen sich nach und nach an ein Unentschieden heran und sicherten sich mit ihren zahlreichen Fans im Rücken am Ende sogar den überraschenden Heimsieg.

GSV Fröndenberg: Tüffers (3), Antler (15), Kolter, Eckert (4), Lange (7), Helmer (17), Ernst (6), Voß (2), Kösters (1), Rissenbeck

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