Im Spitzenspiel der Basketball-Bezirksliga setzten sich die Devilz aus Rünthe denkbar knapp mit 63:60 gegen den Verfolger GSV Fröndenberg durch und feiern somit die Herbstmeisterschaft.

von Christoph Golombek

Kreis Unna

, 21.01.2019, 14:39 Uhr / Lesedauer: 4 min

Herren, Oberliga: TVG Kaiserau – Witten Baskets 66:58 (40:19).

Eine starke erste Halbzeit war am Ende der Garant für den wichtigen Heimerfolg des TVG. Das Heimteam war aufgrund der jüngsten Ergebnisse gehörig unter Druck, was dem TVG aber scheinbar wenig ausmachte. Eine starke Verteidigung und gutes Zusammenspiel in der Offensive sorgten für eine schnelle 24:9-Führung. Im zweiten Viertel konnte Kaiserau den Vorsprung weiter ausbauen und ging mit einer komfortablen 40:19-Führung in die Halbzeitpause. Zu Beginn des zweiten Abschnitts konnten die Hausherren den Vorsprung stabil halten. Zur Mitte des dritten Viertels stellten die Wittener ihre Verteidigung um, dem TVG fiel daraufhin nur noch wenig ein. Viele unnötige Fouls und die daraus folgenden Freiwürfe sorgten dafür, dass die Gäste auf 45:58 verkürzen konnten. Im Schlussviertel gelang dem TVG offensiv nicht mehr viel. Lediglich zwei Punkte erzielte der TVG bis zur Schlussminute. Die gute Defensivarbeit rettete die Führung über die Zeit. Am Ende waren es zwei Dreipunkte-Würfe, die den 66:58-Endstand besiegelten.

TVG Kaiserau: Stöwe (5), Lass (5), M. Bromisch (6), Engelskind, Kassan (5), Block (8), Kück (4), Schürmann, J. Bromisch (21), Führing (12)

Herren, Bezirksliga: TLV Rünthe – GSV Fröndenberg. 63:60 (28:34).

Ein spannendes Spitzenspiel bekamen die Basketballfans in der Halle am Bergkamener Gymnasium geboten. Die Devilz kamen in den ersten Minuten besser ins Spiel, da die Gäste aus Fröndenberg den Ball oftmals viel zu leichtsinnig hergaben. In der Mitte des ersten Viertels übernahm der Gast die Spielkontrolle. Die GSV-Defensive hatte Zugriff auf den Angriff der Hausherren, in der Offensive traf der GSV nun konstanter. Zum Start der zweiten Halbzeit lagen die Fröndenberger mit zehn Punkten in Führung, es schloss sich dann allerdings wieder eine Schwächephase des GSV aus. „Das war am Ende wohl der Knackpunkt. Wir haben durch diese kleinen Schwächeperioden das Spiel immer wieder aus der Hand gegeben“, fand Timo Ahrendt Erklärungen für die knappe Niederlage. Innerhalb von fünf Minuten war der Vorsprung der Gäste dahin. Der GSV kam noch einmal zurück und führte zehn Minuten vor dem Ende abermals mit neun Punkten. Wieder war es ein Lauf, der die Gastgeber in Führung brachte. In den Schlusssekunden hatten die Fröndenberger noch einmal die Chance auszugleichen, der entscheidende Wurf verfehlte sein Ziel denkbar knapp. „Das war eine mehr als unnötige Niederlage, bei der wir eigentlich durchgängig das Gefühl hatten die bessere Mannschaft gewesen zu sein“, ärgerte sich Ahrendt.

GSV Fröndenberg: Betzinger (22), Ibele (2), Plassmann (4), Arlt, Ahrendt, Frenzel (5), Katzenberg (7), Pach (4), Zander (7), Breer (9)

TV Unna – TuS Bad Sassendorf 81:49 (42:34).

Die Herren des TV Unna konnten den ersten Sieg im neuen Jahr einfahren. Mit einer hohen Intensität gingen die Hausherren am Freitagabend in diese Partie und konnte diese bis zum Spielende halten. Eine starke Verteidigungsleistung im zweiten Viertel, gepaart mit einem 11:0-Run des TVU führte zu einem Zwölf-Punkte-Vorsprung. „Der Gegner war uns sicherlich körperlich überlegen, aber nach der Halbzeit konnten wir unsere Vorteile endgültig ausspielen“, zeigte sich TVU-Coach Alex Lanza zufrieden und verteilte Sonderlob an Leon Gensler, der vor allem bei den Rebounds für die nötige Sicherheit sorgte.

TV Unna: Hübner (19), Knabe (2), Waschk (8), Lanza (4), Gensler (14), Pfahler (6), Knäpper (5), Cichocki (12), Roch (2), Rost (2), Kartner (9)

BSC Kamen – TuS 59 HammStars 3 52:61 (23:32).

Ohne fünf Stammspieler empfing der BSC Kamen das Spitzenteam aus Hamm gegen das sich die Kamener mehr als nur ordentlich verkauften. Mitte des ersten Viertels führten die Gastgeber sogar mit 12:4. Hamm wurde jedoch in der Folgezeit immer stärker und konnte den Spielstand noch zum Ende des Anfangsviertels ausgleichen. Auch das zweite Viertel konnte der BSC lange ausgeglichen gestalten, erst zum Ende des ersten Durchgangs gelang den HammStars ein 11:2-Lauf. Nach der Pause fand das Kellerkind aus Kamen zu seiner Stärke zurück und konnte den Rückstand bis auf vier Zähler verkürzen. Bis ins Schlussviertel sahen die Fans eine offene Partie und der BSC schnupperte an der großen Überraschung. In der Schlussphase brachten sich die Hausherren durch fehlende Zuordnung in der Defensive um den verdienten Lohn. „Es ist bitte, dass uns zwei katastrophale Minuten am Ende das ganze Spiel gekostet haben. Da war mehr drin“, ärgerte sich Eugen Schwieca vom BSC über die verpasste Chance.

BSC Kamen: Jäger (6), Rönn (4), Doert (1), Böckmann (6), Schwieca (10), Albrecht (3), Manke (7), Haeske (8), Duong Truong (6)

Damen, Landesliga: TVG Kaiserau – Schwerter TS 52:50 (24:25).

Erst in der Verlängerung konnten sich die Kaiserauer im Kreisderby gegen das Team aus Schwerte durchsetzen. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätten die TVG-Damen das „Nachsitzen“ vermeiden können, doch die Treffsicherheit war in der Schlussphase schlichtweg mangelhaft. Erst zwei verwandelte Freiwürfe von A. Mantei retteten die Gastgeberinnen in die Verlängerung. Dort gingen die Gäste schnell mit 50:46 in Führung, blieben allerdings in der Folge ohne weitere Treffer. Kaiserau fand in der Schlussphase die passende Antwort und erzielte mit sechs Punkten den 52:50-Endstand.

TVG Kaiserau: Kürschner, Molde, Stratmann, A. Mantei, L. Mantei, John, Artelt, Beiling, Otto, Hessel

Damen, Bezirksliga: GSV Fröndenberg – SC Union Lüdinghausen 59:42 (22:17).

Großer Jubel in Fröndenberg: Die GSV-Damen haben die ersten Saisonpunkte einfahren können, sie besiegten das Team aus Lüdinghausen mit 59:42. Zu Beginn der Partie waren beide Teams ziemlich nervös, sodass es nach dem ersten Viertel lediglich 8:4 für den GSV stand. Die Partie blieb bis zur Halbzeit ziemlich ausgeglichen, beim Spielstand von 22:17 wurden die Seiten gewechselt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten sich die Gastgeberinnen einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Mit der nötigen Sicherheit im Rücken fielen weitere einfache Punkte, sodass der erste Saisonerfolg am Ende unter Dach und Fach gebracht werden konnte.

GSV Fröndenberg: Tüffers (4), Eckert (2), Lange (8), Helmer (15), Ernst, Beyer (9), Voß (4), Kösters (14), Moritz (3)

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