Tjaven Nentwig und Lea Reinecke punkten für Holzwickede

Judo

Lea Reinecke und Tjaven Nentwig erkämpfen jetzt vier Medaillen bei den RuhrGames für die Emschergemeinde Holzwickede.

Holzwickede

04.07.2019 / Lesedauer: 3 min
Tjaven Nentwig und Lea Reinecke punkten für Holzwickede

Punkteten für Holzwickede: Lea Reinecke, Kjell Schwintek und Tjaven Nentwig - hier mit Jonas Breier-Neteler. © JCH

Im Landschaftspark Duisburg fand für die Jugend dieses Jahr Europas größtes Sportfest statt.

Kjell Schwintek -66kg, Tjaven Nentwig -81kg und Lea Reinecke +70kg traten dabei zu den Einzelkämpfen an, um sich eine der begehrten Medaillen zu sichern. Betreut wurden die Athleten von Jonas Breier-Neteler. Der Landestrainer der Frauen U18 hat die Nachwuchskämpferin Lea Reinecke aufgrund der bisherigen sportlichen Leistungen in den Landeskader des Nord-Rhein-Westfälischen Judo Verband (NWJV) berufen. Das war eine ambitionierte Herausforderung diese Nominierung zu bestätigen. Die Judokämpfe der Vorrunde fanden parallel auf drei Matten statt. Lea war als Westdeutsche Meisterin in der Gewichtsklasse -78kg für die hier ausgekämpfte offene Klasse +70kg qualifiziert. Lea legte noch angeschlagen durch die Nachwirkungen einer Erkältung furios los. Im ersten Vorrundenkampf ging es gegen die Kämpferin Wehofen aus Haldern. Lea dominierte den Kampf mit hohem Tempo und setzte sich nach knapp einer Minute mit einem Innenschenkelwurf vorzeitig durch.

Im zweiten Kampf gegen die Kaderkämpferin Franziska Will machte Lea von Anfang an Tempo und setzte Will voll unter Druck, ein voll durchgezogener Innenschenkelwurf brachte nach knapp einer Minute die Entscheidung für Lea. Somit stand sie im Halbfinale gegen die NWJV-Kaderkämpferin Eggert, gegen die Lea ebenfalls nach knapp 45 Sekunden vorzeitig gewann.

Die junge Kämpferin stand somit im Finale, das dann am Abend stattfinden sollte. In diesem Finale stand Lea einer bekannten Kontrahentin Lena Greziesek gegenüber. Lea machte von Anfang an Tempo, zwei starke Stand/Bodenaktionen mit Haltegriffansätzen konnte Lea nicht durchsetzen und so wurde Lea im Kampfverlauf nach einem eigenen Wurfansatz gekontert mit einem „Gegendreher“, aus dem anschließenden Haltegriff gab dann kein entkommen. Lea konnte sich somit über die „Silbermedaille“ freuen.

Für Kjell und Tjaven lief es am ersten Kampftag nicht so rund. Kjell verlor seine beiden Kämpfe und schied aus dem Turnier vorzeitig aus, Tjaven konnte sich nach einer beherzten Leistung den dritten Platz und die Bronzemedaille sichern.

Am nächsten Tag standen die Mannschaftskämpfe der Bezirke aus NRW und der Gastmannschaft aus Limburg/Niederlande an. Hier starteten Lea und Tjaven für den Bezirk Arnsberg. Am Ende holte die Mannschaft Bronze.

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