SV Langschede blickt auf eine ziemlich verkorkste Hinserie

dzFußball-Kreisliga:

Damit hatte eigentlich keiner gerechnet: Der SV Langschede findet sich derzeit im Tabellenkeller der Kreisliga A (2) wieder. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt gerade einmal ein Zähler.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 21.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Da ist eine spannende Rückserie an der Rurbrücke definitiv vorprogrammiert. Denn: Der PSV Bork sitzt den Langschedern im Nacken, will den Sprung ans rettende Ufer realisieren. Aber: Platz 14 kann noch zu einem Relegationsspiel führen.

SV Langschede (12 Punkte)

Mit erreichten zwölf Zählern hat Langschede eine völlig verkorkste Saison hingelegt. Oftmals fehlte dem Team in vielen Spielen das Quäntchen Glück. Das Team ist wesentlich besser, als es der aktuelle Tabellenplatz aussagt. Man spielt sich viele Chancen aus, die nicht genutzt werden. Im hinteren Bereich leistet sich die junge Mannschaft zu viele Fehler. Hieran muss in der Vorbereitungsphase zur Rückrunde gearbeitet werden, damit der Klassenerhalt geschafft werden kann.

PSV Bork (11 Punkte)

In der Saison 2016/2017 spielte Bork eine überragende Saison und wurde recht deutlich Meister in der Kreisliga A (2). Zahlreiche Abgänge nach dem verpassten Aufstieg sorgten dafür, dass das Team sich nun in den unteren Regionen der Tabelle aufhält. Mit 50 Gegentoren kassierte das Team neben dem TuS Niederaden die meisten Gegentreffer. Es wird schwierig für den PSV, die Klasse zu halten.

TuS Niederaden (4 Punkte)

Das gilt auch für den TuS Niederaden, der lediglich vier Punkte auf der Habenseite verzeichnen kann. Das Team leidet an einer absoluten Sturmschwäche, denn acht erzielte Treffer in siebzehn Begegnungen ist sehr wenig. Vor dem Saisonbeginn haben viele wichtige Stammkräfte den TuS verlassen, die nicht zu ersetzen sind. Trainer Amel Mesic hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. Man darf gespannt sein, ob der Verein in der Pause noch Neuzugänge verpflichten wird.

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