SV Bausenhagen steht nun mit dem Rücken zur Wand

dzFußball

Nach der 1:2-Niederlage im Kellerduell gegen den VfL Kamen wird es für den SV Bausenhagen bezüglich des Klassenerhalts in der Kreisliga A (2) so richtig eng.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 19.02.2020, 13:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Beim Kamener SC fehlte Lenz verletzungsbedingt. „Wir haben uns lange Zeit recht schwergetan gegen Cappenberg, aber am Ende ist der Sieg schon verdient“, resümierte KSC-Geschäftsführer Bernd Schimanski. Goalgetter Abdelkarim Bouzerda bewies wieder einmal seine Torjägerqualitäten und steuerte zwei Tore zum 4:1-Erfolg bei.

In einem hektischen Kellerderby fuhr der VfL Kamen II mit dem 2:1 gegen den SV Bausenhagen drei wichtige Zähler ein. „Besten Dank an die Spieler der ersten Herrenmannschaft, die uns mit Dikmen, Liebner, Macchia und Pötter wichtige Akteure als Verstärkung zur Verfügung gestellt hat“, hat VfL-Trainer Florian Gach neue Hoffnung im Abstiegskampf. Der kleinste Spieler auf dem Feld, Dikmen, markierte seinen ersten Kopfballtreffer in seiner Laufbahn.

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„Wir haben vor allen Dingen im zweiten Durchgang den Kampf nicht mehr angenommen, demzufolge geht die Niederlage auch in Ordnung“, bilanzierte Bausenhagens Co-Trainer Ulli Neuhaus, dessen Team zum Seitenwechsel noch mit 1:0 in Führung lag. „Wir müssen uns gewaltig steigern, wenn wir den Klassenerhalt erreichen wollen“, so nochmals Neuhaus, der mit seiner Mannschaft nun zwei Heimspiele gegen den TSC Kamen und FC TuRa Bergkamen vor der Brust hat.

SV Bausenhagens Co-Trainer Uli Neuhaus vermisst die richtige Einstellung.

SV Bausenhagens Co-Trainer Uli Neuhaus vermisst die richtige Einstellung. © Neumann

„Meine Spieler haben keinen berauschenden Auftritt hingelegt, waren aber sehr effektiv“, meinte Heerens Übungsleiter Sebastian Eckei nach dem deutlichen 7:0-Erfolg gegen Schlusslicht Westfalia Wethmar II. Aufgrund der Verletzung von Torhüter Solty, stellte sich der Damentrainer Gebhardt zwischen die Pfosten. Fast alle Spielerinnen der ersten Damenmannschaft wohnten dieser Begegnung bei und sahen einen Coach, der fehlerlos agierte.

Viele Torraumszenen wurden den Zuschauern an der Ruhrbrücke geboten. Die Hausherren legten einen furiosen Start hin und hätten diese Partie bereits in den ersten 15 Minuten entscheiden können. „Leider haben wir nach der Roten Karte gegen VfL-Akteur Ellerkmann nicht mehr so viel Druck ausgeübt, sodass der VfL dann besser ins Spiel kam. Am Ende müssen wir mit dem Remis zufrieden sein, denn der Ausgleich fiel erst in der 87. Minute“, befand Langschedes Coach Stefan Kortmann. Krupka wurde mit einem Handgelenksbruch ins Krankenhaus eingeliefert.

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