SuS Oberaden will im letzten Spiel des Jahres die ersten Auswärtspunkte

dzHandball

Beim VfL Gladbeck unternimmt der SuS Oberaden seinen mittlerweile siebten Versuch, in der Oberliga-Punkte aus einer fremden Halle mitzunehmen.

von Mats-Yannick Roth

Bergkamen

, 14.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Nach dem deutlichen Positivtrend der letzten Wochen und gestärkt vom höchsten Sieg der Saison am letzten Wochenende gegen Harsewinkel (37:28) tritt der SuS Oberaden seine letzte Auswärtsfahrt in diesem Kalenderjahr an. Beim VfL Gladbeck unternimmt der SuS seinen mittlerweile siebten Versuch, in der Oberliga Punkte aus einer fremden Halle mitzunehmen.

Der VfL Gladbeck stellt als heutiger Oberadener Gegner eine der erfahrensten Mannschaften überhaupt in der Oberliga und weiß mehrere Akteure mit höherklassiger Spielerfahrung in seinen Reihen. Auch beim Oberadener Spielertrainer Alexandros Katsigiannis standen die Gladbecker recht weit oben auf dem Zettel, als es um die Frage nach möglichen Aufstiegskandidaten ging. In den letzten Wochen hat das Team von Trainer Sven Deffte allerdings deutlich an Boden verloren und Pleiten unter anderem gegen den Tabellenletzten TSG Harsewinkel hinnehmen müssen. Mittlerweile steht Gladbeck mit vier Saisonniederlagen nur noch auf dem sechsten Tabellenplatz und kann mit acht Punkten Rückstand auf Platz eins den kleinen Aufstiegstraum bereits begraben. „Gladbeck ist dennoch eine Mannschaft, gegen die wir klar als Außenseiter antreten. Wir sind nach unseren letzten guten Auftritten aber auf jeden Fall top motiviert, um uns endlich auch einmal auswärts mit etwas Zählbarem zu belohnen. Warum nicht im letzten Spiel des Jahres?“, fragt SuS-Spielertrainer Alexandros Katsigiannis.

Seine Mannen haben während der Trainingswoche einmal mehr vorbildlich arbeiten können und nahezu vollständig die Einheiten absolviert.

Größere Verletzungssorgen plagen die „Cobras“ derzeit nicht, lediglich aus beruflichen Gründen fehlte der ein oder andere Spieler. Auch für den heutigen Abend in Gladbeck hofft Katsigiannis auf einen voll besetzten Kader. „Wir haben in den letzten Wochen sichtbar hinzugelernt und uns an die raue Oberligaluft gewöhnt. Ich glaube schon, dass das auch die anderen Teams in der Liga mitbekommen haben und uns jetzt so richtig ernst nehmen“, meinte der SuS-Coach weiter.

Ab 19.30 Uhr haben die Grün-Weißen die nächste Gelegenheit, sich weiteren und neuen Respekt im Handball-Oberhaus Westfalens zu verschaffen. Sa. 19.30

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Meistgelesen