SuS Oberaden verliert schon wieder mit einem Tor

dzHandball

Ganz knapp stand der SuS Oberaden vor seinem ersten Auswärtspunkt. In Soest kassierte das Oberliga-Team eine Sekunde vor dem Abpfiff das 32:33.

von Mats-Yannick Roth

Bergkamen

, 02.12.2018, 14:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zum wiederholten Male hat es der SuS Oberaden um Haaresbreite verpasst, endlich die ersten Auswärtspunkte der Saison einzufahren. Beim Soester TV setzte es eine Niederlage in den allerletzten Sekunden. Dabei hatten die „Cobras“ eigentlich alles selbst in der Hand. Rund 40 Sekunden vor Schluss kamen die Grün-Weißen beim Stande von 32:32 nämlich noch einmal in Ballbesitz. Sie schafften es aber nicht, den letzten Angriff herunterzuspielen und erfolgreich abzuschließen.

Im Gegenteil: Knappe zehn Sekunden vor dem Ende verlor Oberaden im Angriff nach einem Fehlpass den Ball, Soest nutzte die Gelegenheit zum Gegenstoß eiskalt aus und traf zum umjubelten Siegtreffer mit der Schlusssirene.

Unterhaltsames Spiel
Den Zuschauern wurden zuvor 60 unterhaltsame Minuten geboten. Oberaden spielte im ersten Durchgang häufig viel zu unkonzentriert und leistete sich immer wieder einfachste Abspielfehler. Das Tempospiel der Soester klappte in diesen Momenten ausgezeichnet, sodass der Gastgeber recht früh deutlich davonziehen konnte. Mehrfach betrug der Vorsprung der Schlüsselstädter bereits vor dem Seitenwechsel sechs Tore. „Unsere Moral war aber die gesamte Zeit über intakt. Wir waren uns sicher, noch eine Chance zu bekommen, wenn wir vorne einen flüssigeren Ball spielen“, meinte SuS-Spielertrainer Alexandros Katsigiannis.

Die sollte im zweiten Durchgang dann auch eintreten. Tor um Tor kämpften sich die „Cobras“ zurück ins Spiel, zeigten sich vorne wie hinten sichtbar verbessert. Beim 25:24 durch Katsigiannis lagen die Oberadener zum ersten Mal in Führung. In den letzten zehn Minuten wog der Spielstand mehrmals hin und her, mit dem dann beschriebenen dramatischen Ende. „Es fühlt sich einfach total bitter an, dass wir uns wieder nicht belohnen konnten. Ich habe ganz viele tolle Aktionen meiner Mannschaft gesehen, sodass es wirklich schade ist, nicht zumindest einen Punkt mitgenommen zu haben“, fasste Katsigiannis zusammen. Durch die Punktgewinne der Konkurrenz steht Oberaden wieder auf einem Abstiegsplatz.

SuS: Makus, Klepping – Lauber (6), Noe, Herold (8/5), Katsigiannis (6), P. Stennei (5), Roth, Maschewski, Braach, B. Stennei (3), Holtmann (1), Roßfeldt, Wagner (3)

Bester Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung

Torfolge: 5:2, 7:3, 11:6, 15:10, 18:14 – 20:15, 22:18, 23:23, 24:25, 28:26, 30:31, 33:32

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Frauenhandball
TuRa-Coach Ingo Wagner lässt sich gegen variantenreichen Gegner eine Variante einfallen
Hellweger Anzeiger Handball
Für Landesligist RSV Altenbögge besteht Ausrutschgefahr - nicht nur wegen des Wetters