SuS Oberaden strebt nun die Pokal-Endrunde an

dzHandball

Während sich die meisten anderen Ligakonkurrenten und heimischen Teams in die mehrwöchige Herbstpause verabschiedet haben, ist der Oberligist SuS Oberaden im Pokal gleich doppelt gefordert.

von Mats-Yannick Roth

Bergkamen

, 12.10.2018, 10:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nachdem der SuS in der letzten Saison den Kreispokal gewonnen hat, geht es für die „Cobras“ nun eine Ebene höher im Westfalenpokal weiter. Die Grün-Weißen starten in einer Dreiergruppe mit dem gastgebenden ATV Dorstfeld und dem HSC Haltern-Sythen, in der sich der Gruppensieger für die Endrunde qualifiziert, die am 24. November ausgetragen wird.

Zunächst trifft Oberaden über die Spielzeit von zweimal 20 Minuten um 15 Uhr auf den ATV Dorstfeld. Der Landesligist ist hervorragend in die neue Saison gestartet und hat bisher 9:1 Punkte in fünf Begegnungen gesammelt.

ATV Dorstfeld der erste Gegner

Den Oberadenern dürften beim ATV noch einige Akteure gut in Erinnerung sein. Neu im Kader von Trainer Karsten Hergert sind unter anderem die Routiniers Florian Edeling und Jürgen Lepine, die in der letzten Spielzeit noch beim OSC Dortmund aktiv waren und gegen Oberaden in der Aufstiegs-Relegation zum Einsatz kamen. Auch Rückraumspieler Sebastian Mund spielte jahrelang höherklassig und ist in Oberaden noch ein bekanntes Gesicht.

Mit dem HSC Haltern-Sythen spielte der SuS einige Jahre in der Verbandsliga. Die letzten Duelle gingen dabei fast immer an die Seestädter, weshalb auch diese Partie eine gewisse Brisanz verspricht.

Meisterschaft genießt Priorität

Oberadens Spielertrainer Alexandros Katsigiannis berichtete von einer ordentlichen Trainingswoche, behält sich aber vor, gleich mehrere Spieler an diesem Wochenende herauszunehmen. „Die Meisterschaft hat eindeutig Priorität. Einige Spieler mussten in den ersten Wochen ein enormes Pensum abspulen. Sie werden sicherlich eine Pause bekommen“, so „Katze“ im Hinblick auf die Pokalduelle.

Dies gelte besonders für die Linkshänder Bastian Stennei und Fabian Lauber. Letzterer soll mit weiterhin nicht ganz abgeklungenen Schulterproblemen eine Pause erhalten, Routinier Stennei wird gar nicht erst im Kader stehen. Pausieren werden außerdem Kreisläufer Tim Holtmann sowie Co-Trainer Stephan Schichler (privat verhindert). „Wir fahren aber auf jeden Fall mit der Zielsetzung nach Dortmund, gute Ergebnisse zu erzielen und dem ein oder anderen noch mehr Spielpraxis zu geben“, fügte Coach Katsigiannis dazu.

Sa. 15 und 16.15 Uhr

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