Handball-Verbandsligist SuS Oberaden hat eine wichtige Weichenstellung für die kommende Saison 2019/2020 bekanntgegeben: Die Trainer sind gefunden.

Oberaden

, 18.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Nach dem unerwarteten Rücktritt von Spielertrainer Alexandros Katsigiannis wird Mats-Yannick Roth den Oberliga-Absteiger in die neue Saison führen. Der 30-Jährige wird wie sein Vorgänger als Spielertrainer fungieren und bei seinen Aufgaben von Stephan Schichler unterstützt. Schichler wirkte schon unter Katsigiannis als spielender Co-Trainer mit und übernahm während der Meisterschaftsspiele häufig das Coaching von der Bank.

„Es war ein Entscheidungsprozess, der einige Zeit in Anspruch genommen hatte. Ich sehe mich nach vielen Gesprächen mit allen Beteiligten jetzt in der Pflicht, dem Verein, für den ich seit elf Jahren auf der Platte stehe, zu helfen. Die nächsten Tage werden etwas stressig, da nun ziemlich kurzfristig ein vernünftiger Vorbereitungsplan entstehen muss. Ich bin aber zuversichtlich und gehe die neue Aufgabe mit Stephan und den Jungs mit großer Freude an“, sagte Oberadens neuer Spielertrainer Roth im Gespräch mit dieser Zeitung.

Der Oberadener Handball-Abteilungsleiter Manfred Heinz erklärte die Personalentscheidung: „Es ist sehr schwierig, zu diesem Zeitpunkt zwischen den Saisons einen neuen Trainer zu finden. Wir haben uns jetzt zu dieser internen Lösung entschlossen und sind davon überzeugt, dass wir damit den richtigen Weg einschlagen.“

Die neue Konstellation auf der Trainerbank soll zunächst für die bevorstehende Verbandsliga-Spielzeit gelten. Mit Blick auf die darauffolgende Saison 2020/2021 sei geplant, eine dauerhafte Lösung zu finden. Das betonten Manfred Heinz und Mats-Yannick Roth einvernehmlich.

Sportlich steht den Oberadener „Cobras“ ohnehin ein großer Umbruch bevor. Nach dem Abstieg aus der Oberliga haben mit Börge Klepping, Bastian Stennei, Pascal Stennei und Tim Braach gleich vier Spieler den Verein verlassen.

„Es ist klar, dass ab sofort andere Akteure deutlich mehr in der Verantwortung stehen. Das sehe ich aber als tolle Gelegenheit für unsere jungen Spieler, Chancen wahrzunehmen, auf die sie vielleicht schon lange gewartet haben“, betonte Roth, der derzeit noch an einer hartnäckigen Leistenverletzung laboriert.

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