SuS Oberaden springt nach 31:27 an das rettende Ufer

Handball-Oberliga

Der SuS Oberaden gewinnt gegen den direkten Konkurrenten aus Porta Westfalica und springt nach dem 31:27 auf einen Nicht-Abstiegsplatz in der Oberliga.

Oberaden

von Mats-Yannick Roth

, 18.11.2018, 18:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
SuS Oberaden springt nach 31:27 an das rettende Ufer

Linkshänder Fabian Lauber feierte mit seinen Oberadenern den zweiten Sieg der laufenden Saison. Gegen den direkten ABstiegskonkurrenten TuS Möllbergen siegten die „Cobras“ mit 31:27.Wagner © awa

SuS Oberaden – TuS Möllbergen 31:27 (14:14)

Durch den zweiten Saisonsieg hat sich der SuS Oberaden in der Handball-Oberliga etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und die direkte Abstiegszone vorerst verlassen. Die Partie gegen den direkten Konkurrenten TuS Möllbergen endete nach umkämpften 60 Minuten mit einem verdienten Heimsieg. In der ersten Halbzeit zeichnete sich schon früh ab, worauf es in dieser Begegnung ankommen würde. Beide Mannschaften legten Wert auf eine disziplinierte Spielweise, gingen zunächst keine allzu großen Risiken ein. Möllbergen zeigte dabei im ersten Spieldrittel die besseren Angriffsaktionen und belohnte sich mit einer Führung von bis zu zwei Treffern. Oberaden blieb aber immer in Schlagdistanz. Dafür zeigten sich im ersten Durchgang vor allem Spielertrainer Alexandros Katsigiannis sowie Linksaußen Nico Wagner mit wichtigen Toren verantwortlich. Mit dem 14:14-Ausgleichstreffer von Bastian Stennei ging es in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang erspielten sich die Hausherren erstmals leichte Vorteile, weil sie in der Hintermannschaft immer besser standen. Wichtigen Anteil daran hatte vor allem Keeper Marvin Makus, der sich immer wieder als starker Rückhalt präsentierte. Eine kritische Phase hatte Oberaden noch zu überstehen, als sich Möllbergen in eigener Überzahl auf 22:20 absetzte. In der Schlussviertelstunde bewiesen die SuSler dann aber nicht nur eine starke Moral, sondern auch die notwendige Konsequenz vor dem gegnerischen Tor. Bastian Herold vom Kreis und Bastian Stennei von der Rechtsaußenposition wurden in den Schlussminuten mit ihren wichtigen Toren ebenfalls zu Matchwinnern für die Oberadener. Endgültig gebrochen war der Widerstand der Gäste, als Linkshänder Stennei fünf Minuten vor Schluss auf 28:23 stellte. „Als Möllbergen in der zweiten Halbzeit noch einmal in Führung gegangen ist, sind wir cool geblieben und haben unseren Streifen weiter gespielt. Am Ende haben wir es uns dann mit einer wirklich disziplinierten Leistung verdient. Der Sieg war richtig befreiend für die Mannschaft, auch das Publikum hat uns die ganze Zeit super unterstützt“, freute sich Spielertrainer Katsigiannis über zwei wichtige Pluspunkte.

SuS: Makus, Klepping – Lauber, Hajduk, Noe, Herold (8/1), Stock, Katsigiannis (7), P. Stennei (4), Roth (1), B. Stennei (5), Roßfeldt, Wagner (6)

Beste Spieler: Wagner, Herold

Torfolge: 2:2, 4:6, 8:8, 10:10, 14:14 – 16:14, 18:17, 19:19, 21:22, 28:23, 31:27

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