SuS Oberaden kassiert derbe Heimpleite

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Revanche für die deutliche Hinspielniederlage wollte der SuS Oberaden gegen Gevelsberg nehmen. Daraus wurde nichts, auch in eigener Halle setzte es eine deutliche Klatsche.

von Mats-Yannick Roth

Oberaden

, 01.03.2020, 14:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das hatten sich die Verbandsligahandballer des SuS Oberaden deutlich anders vorgestellt. Aus der Revanche für die klare Hinspielniederlage in Gevelsberg wurde eine weitere glatte Schlappe auch im Rückspiel in der Römerbergsporthalle.

„Unsere Zielsetzung war, die Partie offen zu halten. Phasen, in denen wir Probleme kriegen, sollten durch Einsatz und erhöhte Laufbereitschaft wettgemacht werden“, sagte ein enttäuschter Spielertrainer Mats-Yannick Roth nach dem Abpfiff.“

Und in der Anfangsviertelstunde klappte dies zunächst auch. So konnte der erneut stark aufspielende Fabian Lauber noch zum 8:8 (15.) einnetzen. „Danach leisten wir uns einige Fehlangriffe. Gevelsberg nutzte dies und machte durch Gegenstöße einfache Tore“, so Roth. Innerhalb weniger Minuten legte die HSG einen 6:0-Lauf auf das Parkett und nahm zur Pause eine 15:10-Führung mit in die Kabinen.

Spielertrainer Mats-Yannick Roth erzielte zwei Treffer.

Spielertrainer Mats-Yannick Roth erzielte zwei Treffer. © Neumann

Auch in der zweiten Hälfte kamen die Gäste, die auf Rang drei der Tabelle stehen, gut aus den Startlöchern. Zwei schnelle Treffer ließen den Vorsprung gleich ansteigen und spätestens beim 21:11 nach 40 Spielminuten war mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Gevelsberg spielte seinen Stiefel weiter souverän herunter und bei den „Cobras“ fehlte nun die Gegenwehr. Einzig Fabian Lauber, der am Ende zehn Treffer auf dem persönlichen Konto hatte, ließ sich davon nicht anstecken. „Da hatte uns Gevelsberg endgültig den Zahn gezogen“, bemerkte Roth.

Bedingt durch Krankheiten und berufliche Verpflichtungen war innerhalb der Woche für den SuS Oberaden keine optimale Vorbereitung auf diese Partie möglich. „Wir haben sicherlich nicht die überragenden Einzelspieler und müssen mehr über das Mannschaftliche kommen. Doch da fehlte genau die Vorbereitung im Training“, so Roth. Oberaden rutschte nach der Niederlage mit 14:22 Punkten auf Rang zehn ab, hat aber nach wie vor noch drei Zähler Vorsprung zum ersten Abstiegsplatz. Nächsten Sonntag geht es zum schweren Auswärtsspiel bei TG Rote Erde Schwelm.

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SuS Oberaden: Wenzel, Makus, Lauber (10/3), Hajduk (2), Noe (1), Herold, Stock, Weber (2), Roth (2), Schichler, Müller, Wagner (2)

Beste Spieler: Lauber

Torfolge: 5:4, 8:8, 8:14, 10:15 – 11:21, 14:26, 16:30, 19:35

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