Der Sieger des Bezirksliga-Topspiels zwischen dem SuS Oberaden II und dem TV Werne bleibt im Aufstiegsrennen zur Landesliga. Der VfL Kamen empfängt Jahn Dellwig zum Kreisderby.

von Mats-Yannick Roth

Kreis Unna

, 08.02.2019, 13:03 Uhr / Lesedauer: 3 min

Bezirksliga: Ahlener SG III - SGH Unna Massen.

Nach der verdienten Niederlage gegen den Aufstiegsaspiranten Soester TV II stellte Unna Massens spielender Co-Trainer Mathias Uhlenbrock klar: „Wir wollen eine neue Serie starten. Dafür müssen wir in Ahlen gewinnen.“ Der Gegner rangiert zwar nur auf dem letzten Platz in der Tabelle. Uhlenbrock betonte dennoch, mit dem nötigen Respekt vor der Aufgabe antreten zu wollen. Unna Massen müsse das Tempo möglichst hoch halten und sich viele leichte Ballgewinne sichern, um Ahlens Dritter schnell den Schneid abzukaufen. Aus beruflichen oder privaten Gründen stehen Michael Biernat, Nicholas Weicken, Benjamin Becker und Tobias Brüggemann nicht im Kader. Sa. 17.15

SuS Oberaden II - TV Werne.

Mit jeweils drei Siegen in diesem Kalenderjahr haben sich sowohl der SuS Oberaden II als auch der TV Werne bisher schadlos gehalten und zählen somit zu den formstärksten Teams der Bezirksliga. Das direkte Aufeinandertreffen des Vierten gegen den Dritten verspricht also eine ganze Menge Spannung. Oberadens Coach Sascha Rau hat die 23:32-Pleite aus dem Hinspiel aber noch nicht vergessen und will mit seiner Truppe Revanche nehmen: „Das war sicherlich unsere bislang schlechteste Leistung in dieser Saison. Wir wollen es im zweiten Vergleich mit Werne jetzt unbedingt besser machen“, so der Trainer von Oberadens Zweiter. Rau ist sich im Vorfeld der Partie gegen Werne, die er „auf jeden Fall als Spitzenmannschaft“ bezeichnet, sicher: „Es wird von der Tagesform und der Konzentration abhängen. Wir sind in diesem Spiel nicht der Favorit.“ Sa. 18.00

„Wir hatten leider eine sehr dürftige Trainingswoche.“
Karsten Rockel, Trainer TuS OIverberge

TV Ennigerloh - HC TuRa Bergkamen II.

Nach dem wichtigen Heimsieg am letzten Wochenende gegen Ahlen III blickt der HC TuRa Bergkamen II ohne großen Druck der hohen Hürde in Ennigerloh entgegen. „Wir wollen uns da so erfolgreich wie möglich verkaufen und das Spiel so lange es geht offenhalten“, meinte TuRa-Trainer Lars Stratmann vor der Partie beim Spitzenreiter. Ennigerloh hatten zum Saisonstart nicht viele Beobachter der Bezirksliga auf dem Zettel als vielleicht kommenden Meister. Mit 24:6 Punkten ist der TVE aber auf gutem Wege, die Rückkehr in die Landesliga zu schaffen. Ennigerloh hat keines der letzten sechs Spiele verloren. Sa. 18.30

VfL Kamen - TuS Jahn Dellwig.

Nach der deutlichen Niederlage in der Vorwoche peilt der VfL Kamen heute Abend Wiedergutmachung an. In eigener Halle trifft die Mannschaft von Coach Tobias Goeke auf den TuS Jahn Dellwig, der in der Hinrunde bereits deutlich mit 31:20 geschlagen wurde. Die Fröndenberger spielen bisher ein dürftiges Jahr 2019 und haben noch keine Partie in der Rückrunde gewinnen können. Das Unentschieden vom letzten Wochenende gegen den Abstiegskandidaten passte da ins Bild. Mit einer disziplinierten Mannschaftsleistung will das Team von Spielertrainer Boris Heinemann beim VfL mithalten. Sa. 19.00

TV Beckum - HC Heeren.

Als Tabellenachter reist der HC Heeren zum Zehnten TV Beckum und peilt dort seinen zweiten Auswärtssieg in Folge an. HCH-Coach Mike Rothenpieler verfolgt mit seinem Team den Matchplan, im Angriff möglichst sicher zu spielen und auf risikoreiche Abschlüsse in der harzfreien Sporthalle zu verzichten. Vor allem das Gegenstoßspiel soll erfolgreich aufgezogen werden, um mit dem haftmittelfreien Spielgerät zu klaren Torchancen zu kommen. Beckum selbst holte all seine sechs Saisonsiege zu Hause und gilt daher als besonders unangenehmer Gegner heute Abend. Sa. 19.00

TuS Eintracht Overberge - Soester TV II.

Anstatt sich konzentriert und vollzählig auf die schwierige Partie gegen den Tabellenzweiten vorzubereiten, berichtete Overberges Spielertrainer Karsten Rockel von einer „sehr dürftigen Trainingswoche“. Viele Schlüsselspieler der Eintracht trainierten gar nicht, sodass ein gezieltes Einspielen auf den tempostarken und offensiv deckenden Gegner nicht möglich war. „Ich bin schon enttäuscht drüber. Aber wir können es jetzt nicht ändern und müssen versuchen, am Sonntag das Beste draus zu machen“, so Rockel. Fehlen werden in jedem Fall die verhinderten Stefan Biernat und Giuliano Wöllert. So. 17.45

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