SuS Oberaden geht in Gladbeck die Puste aus

dzHandball

Handball-Oberligist SuS Oberaden hat am Samstagabend einen Rückschlag erlitten. Beim VfL Gladbeck setzte es eine verdiente 21:30-Auswärtsniederlage.

von Mats-Yannick Roth

Bergkamen

, 16.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Der SuS Oberaden hat am Samstagabend einen Rückschlag erlitten. Beim VfL Gladbeck setzte es eine verdiente Auswärtsniederlage.

Nachdem die „Cobras“ in den letzten Wochen richtig gut Fuß gefasst hatten, taten sie sich beim einstigen Drittligisten allen voran in der Chancenverwertung sehr schwer. Schon der erste Treffer ließ neun Minuten auf sich warten. Nach rund einer Viertelstunde hatte sich Oberaden dann aber gefangen und zeigte eine vor allem defensiv starke Leistung. Schon beim 4:5 durch Katsigiannis waren die Grün-Weißen wieder dran, diesen ausgeglichenen Spielstand hielten die Gäste bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel sah es kurzzeitig so aus, als würde das Spiel in Richtung der Oberadener kippen. Linkshänder Fabian Lauber traf in der 42. Minute gleich doppelt zum 16:15 und 17:15 für seine Farben. Der SuS war zu diesem Zeitpunkt auf dem besten Wege, für eine Überraschung zu sorgen. Gladbeck fing sich aber rechtzeitig wieder und profitierte dann von mehreren Hinausstellungen gegen die Oberadener Akteure. Vor allem die dritte Zeitstrafe gegen Lauber wirkte sich negativ aus.

In den letzten Minuten war der Spielfluss der SuSler klar gehemmt. Gladbeck nutzte die Oberadener Fehler gnadenlos aus und feierte einen am Ende noch sehr deutlichen Heimerfolg. „Insgesamt haben wir nicht die richtige Breite und Tiefe gefunden und konnten auch mannschaftlich nicht überzeugen. Das sah zuletzt schon deutlich besser aus“, monierte SuS-Spielertrainer Alexandros Katsigiannis.

Der Oberadener Coach wollte die Momente nach der Niederlage noch für eine Klarstellung nutzen: „Uns wurde zuletzt mehrfach von den gegnerischen Mannschaftsverantwortlichen, dass wir mit einer überharten oder brutalen Gangart Handball spielen würden. Ich finde das in gewisser Weise sehr daneben. Ich weiß, dass wir einen harten Handball spielen. Hart, aber fair - das hat für mich oberste Priorität. Das, was zuletzt in den Berichten der gegnerischen Vereine zu lesen war, fand ich nicht korrekt und nicht ganz fair. Wir sind so in ein Licht gerückt worden, was eigentlich überhaupt nicht zu uns passt und auch nicht passen soll.“

Auch in den kommenden Wochen und Monaten des Abstiegskampfes werden die Oberadener nach Aussage des Spielertrainers von dieser Devise nicht abrücken.

SuS: Makus, Klepping - Lauber (6), Hajduk, Noe, Herold (6/2), Katsigiannis (2), P. Stennei (1), Roth (1), Braach (1), B. Stennei (1), Holtmann, Roßfeldt, Wagner (3)

Beste Spieler: Makus, Lauber

Torfolge: 4:1, 6:5, 10:7, 10:9, 11:10 - 12:11, 14:15, 15:17, 20:17, 24:20, 30:21

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