SuS Oberaden freut sich über spielstarken Angriffs-Dribbler aus der Westfalenliga

dzFußball

Das soll es jetzt aber gewesen sein. Der Kader des A-Kreisligisten SuS Oberaden steht und wird durch einen spielstarken Mittelfeld-Dribbler aus der Westfalenliga verstärkt.

Oberaden

, 26.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Meisterschaft in der Kreisliga A (2) führt nur über den SuS Oberaden. Daran besteht mittlerweile kein Zweifel mehr. Und wie angekündigt hatte Trainer Birol Dereli noch einen weiteren Zugang in der Pipeline. Der ist dribbelstark und kommt aus der Westfalenliga an den Römerberg.

Nach nur einem knappen halben Jahr verlässt Talha Temur wieder den Fußball-Westfalenligisten Lüner SV . Der 22-jährige Mittelstürmer hatte gerade seinen Vertrag bei den Lüner Löwen verlängert. Jetzt kehrt er überraschend zu seinem Stammverein SuS Oberaden zurück.

Angreifer soll in Oberaden besser finanzielle Möglichkeiten sehen

Offensichtlich sieht der in Unna geborene 1,76 große Angreifer, der auch Rechts- oder Linksaußen spielen kann, bessere finanzielle Möglichkeiten beim benachbarten A-Ligisten vom Römerberg. So heißt es zumindest in einer Pressemitteilung des Lüner SV.

„Talha Temur hätte bei uns viel erreichen können.“
Imdat Acar, Vorsitzender Lüner SV

„Für uns kommt diese Entwicklung nicht überraschend“, so LSV-Vorsitzender Imdat Acar. „Talha hätte bei uns viel erreichen können. Doch dann ließ er sich dazu verleiten, zu Beginn dieser abgelaufenen Saison zum Oberligisten Westfalia Rhynern zu wechseln. Als es dort nicht klappte, kehrte er zum Lüner SV zurück. Wir haben Talha schon aus unserer Spielerliste gestrichen, abgemeldet.“

Als Juniorenspielen beim SuS Oberaden angefangen

Temur begann beim SuS Oberaden, wechselte als C-Jugendlicher zu Rot-Weiß Ahlen. Bis 2017 spielte er dort in der U19, dann in der Oberliga-Ersten, für die er ein knappes Dutzend Einsätze hatte. 2018 kam er zum Lüner SV, versuchte ein Jahr später beim Oberligisten Westfalia Rhynern sein Glück. Im Januar dieses Jahres kehrte er nach Schwansbell zurück.

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Beim LSV lief es im ersten Jahr sehr gut. Er bestritt mit 27 Spielen die meisten aus der gesamten Elf, schoss sieben Tore. In der jetzt abgebrochenen Serie kam er zu drei Einsätzen, blieb aber torlos. Jetzt läuft er wieder für seinen Stammverein auf.

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