Der heimische Oberligist SuS Oberaden verlässt nach einem deutlichen 37:28-Heimsieg gegen die direkte Konkurrenz die Abstiegszone.

von Mats-Yannick Roth

Oberaden

, 09.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Oberliga: SuS Oberaden - TSG Harsewinkel 37:28 (17:11)

Nach dem höchsten Sieg der laufenden Saison hat der SuS Oberaden in der höchsten Spielklasse Westfalens die unmittelbare Abstiegszone wieder verlassen. Im Duell der Aufsteiger wurde die TSG Harsewinkel deutlich mit 37:28 in die Schranken verwiesen. Die „Cobras“ zeigten sich phasenweise deutlich überlegen und führten zeitweise mit satten zwölf Treffern. Die Partie begann mit direkt mit einer Sturm- und Drangphase der Gastgeber. Die Grün-Weißen zeigten sich in der 6:0-Hintermannschaft konzentriert und ließen gegen die Harsewinkler Rückraumschützen Bröskamp und Krspogacin wenig zu. Selbst legte der SuS in der Anfangsphase Wert auf ein schnelles Umschaltspiel und belohnte sich mit Gegenstoßtoren. Nach dem 8:2 und der zwölften Minute durch Thorben Roßfeldt legte Gäste-Coach Manuel Mühlbrandt die Grüne Karte zur ersten Auszeit. In der Folgezeit kamen die Harsewinkler zwar besser im Angriff zum Zuge. Oberaden selbst blieb aber zielstrebig und brachte den Sechs-Tore-Vorsprung sicher in die Halbzeitpause. In den ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel war dann ein Klassenunterschied auf der Spielfläche der Römerbergsporthalle zu erkennen. Während SuS-Keeper Marvin Makus gleich mehrere Bälle der TSG-Werfer parierte und sich nach fehlerhaft vorgetragenen Gäste-Angriffen mit dem siebten Feldspieler sogar selbst dreimal in die Torschützenliste eintrug, überzeugte der SuS mit einer hochprozentigen Wurfausbeute. Sowohl das Zusammenspiel mit Kreisläufer Herold als auch die Abschlüsse über den Rückraum und die Außen funktionierten herausragend. Die von Spielertrainer Katsigiannis und Mats-Yannick Roth, der auf der Bank das Coaching vom verhinderten Stephan Schichler übernahm, eingeforderte Variabilität bei eigenem Ballbesitzt wurde umgesetzt, sodass über alle Positionen die Tore fielen. Erst nach dem 30:18 durch Holtmann nach 50 Minuten kam ein kleiner Bruch ins Spiel der Hausherren.

„Wir haben bis auf wenige Minuten eine mannschaftlich fantastische Leistung gezeigt und uns für unseren Aufwand belohnt. Ich hoffe, dass wir aus diesem Erfolgserlebnis noch einmal den richtigen Schwung für die kommenden Wochen mitnehmen können“, jubelte Katsigiannis.

SuS: Klepping, Makus (3) - Lauber (4), Hajduk (2), Noe, Herold (5/1), Katsigiannis, P. Stennei (3), Roth (1), Braach, B. Stennei (5), Holtmann (1), Rossfeldt (4), Wagner (4)

Bester Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung

Torfolge: 4:1, 8:2, 12:7, 17:11 – 21:14, 26:14, 29:17, 34:26, 37:28

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