SuS Kaiserau will ein altes „Zeichen“ setzen

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Back to the roots“ - zurück zu den Wurzeln. Timo Milcarek, engagierter Spielführer des Landesligisten SuS Kaiserau, trägt gerne das Trikot seines Vereins - vor allem aber das alte Wappen.

Kamen

, 23.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Es ist einfach gehalten, bodenständig, auf das Wesentliche beschränkt und vor allem in den Vereinsfarben Schwarz und Gelb gehalten. Und deshalb stellt er auf der nächsten Jahreshauptversammlung einen Antrag, der auf den ersten Blick einen Rückschritt bedeutet.

Dabei ist der Antrag eigentlich nur noch eine formale Sache, denn bereits jetzt setzen schon einige Mannschaften das beantrage um. Sie laufen nämlich bereits seit einigen Jahren mit dem alten Wappen auf dem Trikot, den Trainingsanzügen und den Fan-Schals auf und sprechen sich so für die Vereinsgeschichte und gegen das neue Wappen aus.

„Mag das neue Wappen ästhetisch auch noch so ansehnlich sein, lässt es doch die Eigenschaften des Vereins in Vergessenheit geraten. Was hat das königliche Rot mit unserem Verein zu tun? Warum ziert eine Krone das Wappen?“, fragt sich nicht nur Milcarek seit einigen Jahren. „Gegründet inmitten des Ruhrgebiets als Bergbausiedlung haben der Ort Kaiserau und der Verein schon immer einen bodenständigen, einfachen, ehrlichen und traditionellen Charakter. Das all verbindet das alte Wappen“, sagt er und fordert die Rückkehr zum traditionellen Vereinsabzeichen.

Um an die jahrzehntelange Tradition des alten Wappens zu erinnern, läuft die erste Mannschaft nun schon seit fast sechs Jahren wieder mit dem alten Wappen auf der Brust auf. Auch deren Fan-Artikel basieren auf dem alten Abzeichen. Milcarek: „Das kommt ganz gut an. Neben der ersten Mannschaft schließen sich auch andere Teams an - auch im Juniorenbereich. Nicht nur die erste Mannschaft ist stolz auf die traditionsreiche Vereinsgeschichte.“

Der „Capitano“ der Schwarz-Gelben fordert auf der Jahreshauptversammlung am Freitag, 17. Mai, ab 20 Uhr im Bürgerhaus Methler: „Um die Einheit und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken, das unseren Verein so auszeichnet, und um unsere Wurzel niemals zu vergessen, sollten wir zum alten Wappen zurückkehren.“

Also gilt: „Back to the roots“ - zurück zu den Wurzeln eben.

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