SuS Kaiserau setzt verstärkt auf den eigenen Nachwuchs

dzFußball

Landesligist SuS Kaiserau will weiterhin von seiner guten Jugendarbeit profitieren. In der kommenden Saison verstärken fünf eigene Nachwuchsspieler den Kader der Ersten.

von Werner Hahn

Methler

, 22.05.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Noch ist nicht abzusehen, wann das Corona-Virus und seine Folgen der Vergangenheit angehören. Dennoch: Die Spielzeit 2019/2020 dürfte für die Amateure schon bald Geschichte sein. Zwar steht eine endgültige Entscheidung von Verbandsseite noch aus, doch das sollte nur noch eine Formsache sein. Die Sportredaktion dieser Zeitung unterhielt sich mit Jörg Lange, Trainer des SuS Kaiserau, über die Folgen der Pandemie und was seine diesbezüglichen Wünsche für die Zukunft sind:

Herr Lange, Sie hatten unmittelbar vor Beginn dieser unfreiwilligen Pause dafür plädiert, die Spielzeit 2019/2020 abzubrechen. Sind Sie mit der Entscheidung der zuständigen Gremien einverstanden, Ihrem Klub entsteht ja kein Nachteil daraus?

Letztlich ist diese Entscheidung sinnvoll und aus meiner Sicht allein schon aus gesundheitlichen Gründen auch völlig nachzuvollziehen.

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Gehen wir davon aus, dass die Vorschläge des FLVW am 9. Juni endgültig bestätigt werden, dann wird es in der kommenden Spielzeit wieder fünf Landesliga-Staffeln in Westfalen geben. Ist der Vorschlag für Sie akzeptabel?

Da gab es wohl kaum eine andere Wahl. Dadurch, dass es in dieser Spielzeit keine Absteiger geben wird, kommen entsprechend viele Klubs zusammen. Die Verantwortlichen haben aus meiner Sicht kluge Entscheidungen getroffen, da gibt es nichts zu beanstanden. Es wäre allerdings gut, wenn die Entscheidungsträger später die Landesligazahl von fünf wieder auf vier zurückfahren, bei der Anzahl an Absteigern maßvoll vorgegangen wird. Nicht, dass bereits im ersten Jahr gleich sechs Mannschaften runter in die Bezirksliga müssen.

Vermutlich wird durch diese Konstellation dann die einstige Gruppe 5 wieder ins Leben gerufen. Könnten Sie sich mit einer Eingruppierung in dieser Staffel anfreunden, die früher ihren Schwerpunkt vom Fußballkreis Unna/Hamm bis in den Großraum Paderborn hatte?

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Schön wäre es natürlich, wenn wir wieder der Staffel 3 zugeteilt werden. Dann blieben uns einige attraktive Derbys erhalten, aber wir können natürlich keine Anforderungen stellen.

Jörg Lange (re.) hofft auf einen Saisonstart im September.

Jörg Lange (re.) hofft auf einen Saisonstart im September. © Palschinski

Wie sehen denn die personellen Planungen des SuS Kaiserau aus? Wird Ihr Team weitgehend zusammenbleiben?

Wir haben mit Timo Kollakowski und Christoph Krziwanek zwei neue Leute von BV Brambauer verpflichtet. Dazu stoßen fünf Akteure aus unseren A-Junioren zum Kader. Leider wird uns Tim Buschhaus verlassen, der aus beruflichen Gründen etwas kürzertreten will.

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Fraglich ist noch der Beginn der neuen Meisterschafts-Spielzeit 2020/2021. Geplant ist der eigentlich für den 9. August. Dieser Termin ist aber wohl ziemlich sicher nicht zu halten. Wann denken Sie, ist mit dem Beginn der neuen Spielzeit zu rechnen und wann planen sie den Trainingsbeginn?

Ich denke, dass die Saison eher Anfang September beginnen wird. Wir streben eine Vorbereitungsphase von etwa sieben Wochen an. Nach aktueller Lage wäre unser Start also am 23. Juni. Das ist aber natürlich abhängig davon, wann die neue Spielzeit tatsächlich beginnt,

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Mit Patrick Kulinski, den es zu Rot-Weiß Unna zieht, wird einer Ihrer beiden Co-Trainer den SuS Kaiserau verlassen. Haben Sie dafür einen Ersatz geplant?

Ich arbeite gern in einem Dreierteam. Wir haben zwar ein, zwei Gespräche geführt, stehen allerdings nicht unter Druck. Da muss man einfach einmal abwarten, was sich ergibt.

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