SuS Kaiserau: Rumpfteam kassiert ein halbes Dutzend

dzFußball

Im Westfalenpokal muss Landesligist SuS Kaiserau gegen den Regionalligisten Lippstadt antreten. Das ersatzgeschwächte Team kämpft, hat aber letztlich keine Chance.

von Werner Hahn

Kamen

, 08.08.2019, 15:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Schwarz-Gelben durften nach Spielschluss hoch erhobenen Hauptes den Platz am Sportcentrum verlassen, hatten sie dem hoch favorisierten Gegner doch lange Widerstand geboten. Dabei begann die Partie vor 250 Zuschauern alles andere als optimal für die Kamener. Der Zeiger der Uhr hatte sich noch nicht zwei Mal um seine Achse gedreht, da musste SuS-Keeper Lukas Beßmann bereits hinter sich greifen, weil Lippstadts Oliver Schindler getroffen hatte.

Schnell wurde klar, dass die Gäste die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen würden, zumal sie in voller Besetzung ans Sportcentrum angereist waren: „Wir wollten lange ein 0:0 halten und selbst Nadelstiche setzen. Leider haben wir früh das 0:1 kassiert“, meinte SuS-Co-Trainer Patrick Kulinski. Sei es drum: Das stark ersatzgeschwächt auflaufende SuS-Team wehrte sich nach Kräften, machte es dem Regionalligisten so schwer wie möglich.

So dauert es bis zur 37. Minute, ehe Lucas Arenz den SuS-Keeper zum 0:2 überwinden konnte. Der Ex-Mühlhausener Hakan Sezer war dann fast mit dem Pausenpfiff Wegbereiter zum dritten Tor der Lippstädter: Aus abseitsverdächtiger Position bediente er seinen Kapitän Janik Brosch und es hieß 0:3.

SuS Kaiserau: Rumpfteam kassiert ein halbes Dutzend

Zusammen mit den Einlaufkindern traten die beiden Teams gestern vor 250 Zuschauern an. © Golombek

Fünf Minuten nach dem Wechsel standen die Platzherren dann vor dem Abschlusstreffer, als Jan-Niklas Vehring völlig freistehend im Gäste-Strafraum zum Schuss kam, in deren Keeper Balkenhoff allerdings seinen Meister fand.

Spätestens als LSV-Kapitän Brosch nach einer Stunde Spielzeit auf 0:4 erhöhte, war das mehr als die Vorentscheidung. In der Schlussphase kam die Elf aus der „Rummeniggestadt“ immer wieder zu Torchancen. Als der quirlige Hakan Sezer dann (70.) im Strafraum nur per Foulspiel zu bremsen war, hieß es 0:5, weil der Gefoulte den fälligen Strafstoß sicher verwandelte. Dass halbe Dutzend voll macht dann Oliver Schindler (83.).

SuS: Beßmann - Strecker (75. Buschhaus), Wagner, Steffen, Schuster, Manka (65. Schulz), Weßelmann, Vehring, Siebert (71 D. Milcarek) , Herrmann (81. Alberti), Barry

Lippstadt: Balkenhoff - Kröner, Steringer, Hoffmeier, Sezer, Arenz (46. Holz/58. Reimer), Maiella, Köhler, Liehr (79. Altun), Brosch, Schindler

Tore: 0:1 Schindler, 0:2 (37.) Arenz, 0:3 (45.) Brosch, 0:4 (60.) Brosch, 0:5 (70.) Sezer (FE), 0:6 (83.) Schindler

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