SuS Kaiserau hat noch viel Luft nach oben

dzFußball

Kulinski-Team hält beim starkem Aufsteiger IG Bönen nur phasenweise mit. Doch dafür gibt es einen Grund.

Bönen

, 12.08.2019, 15:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass Testspiel-Ergebnisse manchmal doch erkenntnisreicher sein können als gewollt, musste der SuS Kaiserau am Sonntagnachmittag bei der IG Bönen leidvoll erfahren. Die letzten vier Vorbereitungspartien der „Schwarz-Gelben“ gingen allesamt verloren und auch der Ligaauftakt beim Aufsteiger verlief mit 1:3 wenig erfolgreich.

Die Probleme der Kamener lagen dabei deutlich auf der Hand. Durch die große Verletztenmisere war Co-Trainer Patrick Kulinski erneut gezwungen, die Mannschaft gleich auf mehreren Positionen umzustellen. Das ging folgerichtig direkt zulasten der spielerischen Qualität. In Spielaufbau und Umschaltspiel steckte noch jede Menge Sand im Getriebe.

Ganz anders beim Aufsteiger aus Bönen, der von Beginn an den Ton vor heimischer Kulisse angab. „Endlich haben wir mal ein Auftaktspiel gewonnen“, freute sich auch IG-Coach Ferhat Cerci über eine gelungene Vorstellung seiner Truppe. Aber der Übungsleiter hatte auf Seiten seiner Truppe auch noch jede Menge Sand im Getriebe entdeckt. „Wir haben so viele Torgelegenheiten, da müssen wir einfach früher den Deckel draufmachen.“

In der Tat wurde es nach dem Kaiserauer Ausgleich noch mal eng. Zum einen traute sich der Gast vom SportCentrum in den folgenden Minuten deutlich mehr zu. Zum anderen verfiel die IG in einen kuren Sommerschlaf, der bei zwei Kaiserauer Großchancen sogar hätte bestraft werden können.

„Leider flackerte unser Leistungsvermögen nach dem Ausgleich nur kurz auf“, musste SuS-Coach Kulinski erkennen. „Insgesamt war das noch zu wenig. Da müssen wir noch dran arbeiten.“

All zu tief sollte Kaiserau den Frust aber nicht sacken lassen. Für Aufsteiger Bönen soll der Weg nach oben noch lange nicht beendet sein. Auch in dieser Saison sollte das IG-Team wieder zu einem der Favoriten auf den Aufstieg gehören.

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