SuS Kaiserau hadert mit dem Wind und dem Referee

dzFußball-Landesliga

Marc Woller kochte. Aber seine Meinung über den Schiedsrichter in Frohlinde wollte er während des Spiels nicht kundtun - das hat zuletzt 100 Euro gekostet.

von Dirk Berkemeyer

Methler

, 11.03.2019, 12:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wind, Wetter und ein nicht immer sicherer Schiri haben den SuS Kaiserau am Sonntag weitere Punkte gekostet. Im Duell mit dem Tabellenführer FC Frohlinde war der SuS über weite Strecken mindestens gleichwertig. „In zwei Situationen sind wir klar benachteiligt worden“, ärgerte sich Kaiseraus Trainer Marc Woller nach der Partie maßlos. „Kurz vor dem dritten Tor der Hausherren wird Hennig Steffen im gegnerischen Strafraum einfach umgestoßen. Das war ein glasklarer Elfer. Wenige Minuten später kriegen wir das 1:3. Das war sowas von Abseits.“ Beide Male lag der Referee also klar daneben, was Woller trotzdem nicht die Zornesröte ins Gesicht trieb. „Ich habe mich zurückgehalten, aber innerlich hat es gekocht. Es bringt aber nichts, sich aufzuregen, das kostet dann nur wieder 100 Euro. Wenn der Referee aber falsch liegt, dann passiert nix. Irgendwie ungerecht“, hat Woller trotzdem eine klare Meinung. Auch die heftig tobenden Winde in Dortmund waren sicherlich nicht förderlich. „Da mussten zwar beide Teams mit klarkommen, aber regulär war das keinesfalls“, so der SuS-Übungsleiter.

In der Tabelle hat die Niederlage keine große Auswirkungen. Mit 29 Zählern steht Kaiserau auch weiterhin im Mittelfeld der Tabelle. Als Neunter beträgt der Vorsprung auf die Gefahrenzone sechs Punkte. Das ist zwar sicher kein Ruhepolster, in unnötige Hektik wird man am SportCentrum aber auch nicht verfallen.

In der nächsten Spielrunde ist der VfL Kemminghausen zu Gast bei den Schwarz-Gelben. Gegen den Klub von Weltmeister Kevin Großkreutz kann der heimstarke SuS am Sonntag weitere wichtige Zähler einfahren.db

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt