SSV Mühlhausen tritt in Obercastrop zeitweise wie ein Absteiger auf

Fußball-Landesliga

Das ist mal ein Schlag ins Kontor: Gleich mit 0:3 verlor der SSV Mühlhausen, der vor allem im ersten Durchgang wie ein Abstiegskandidat auftrat, beim direkten Konkurrenten in Obercastrop.

Mühlhausen

von Thorsten Teimann

, 18.11.2018, 17:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
SSV Mühlhausen tritt in Obercastrop zeitweise wie ein Absteiger auf

Nächster Rückschlag: Der SSV Mühlhausen verlor auch das Spiel beim Mitkonkurrenten Wacker Obercastrop. © Teimann

Damit beträgt der Abstand zum ersten Nichtabstiegsrang drei Spieltage vor der Winterpause fünf Zähler.

„Wir müssen jetzt bis zur Pause vor allem zusehen, dass der Abstand zum rettenden Ufer nicht noch größer wird“, erklärte ein sichtlich konsternierter SSV-Trainer Dirk Eitzert. „Dann werden wir eine Namensliste mit möglichen Neuzugängen abarbeiten. Wir wissen aber, es ist schwer, in der Winterpause einen guten Spieler zu bekommen.“

Laues Lüftchen im Angriff

Und den benötigt der SSV Mühlhausen vor allem im Angriff, was schon der Blick auf die Tabelle zeigt: Mit 13 Toren weht im Angriff aktuell nur ein laues Lüftchen. Das zeigte sich auch im Match in Obercastrop. Nach einer grottenschlechten ersten Halbzeit, spielten die Gäste im zweiten Durchgang trotz des 0:3-Rückstands zumindest mit. Sascha Grasteit, Jan Pfeffer, Mustafa Akdeniz und Sebastian Schnee per Kopf brachten den Ball aber leider nicht im Wacker-Kasten unter. Sie hätten das Ergebnis am Ende ein wenig knapper gestalten können.

Freistoß zum Gegner

Schon in den ersten Minuten des Spiels zeichnete sich die mangelhafte Chancenverwertung ab: Einen Moussa-Schuss wehrte Wacker-Keeper David Scholka ab wie auch den Nachsetzer von Manuel Stiepermann. Im dritten Anlauf standen die Mühlhausener dann im Abseits. Eitzert: „Da hätten wir schon führen müssen.“

Die Wackeren aus Obercastrop waren konsequenter: Vor dem 1:0 hatte ein an diesem Tag unglücklich spielender Stephen Hutmacher an der Mittellinie einen Freistoß dem Gegner direkt in die Füße gespielt; Sascha Schröder konterte zum 1:0. Schon jetzt war der echte Widerstand gebrochen, sodass Linus Budde und Julian Ez zu weiteren Treffern kamen. Das war die Entscheidung - schon vor der Pause.

Nach dem spielfreien Totensonntag kommt der SSV Buer am 2. Dezember an den Mühlbach.

SSV Mühlhausen: Mersewinkel-Risse - Ernst, Hutmacher (46. Hoffmann), Kruse, Schnee, Grasteit, Drees, Stiepermann (46. Prothmann), Pfeffer, Akdeniz, Radix

Tore: 1:0 (11.) Schröder, 2:0 (36.) Budde, 3:0 (42.) Ez

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