Spitzenreiter TSC Kamen und Verfolger Königsborner SV stehen vor lösbaren Heimaufgaben

dzFußball

Zwei der drei Spitzenteams der Kreisliga A (2) stehen vor lösbaren Heimaufgaben. Schwerer dürfte es für den SuS Oberaden werden.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 31.10.2019, 13:13 Uhr / Lesedauer: 3 min

Westfalia Wethmar II - VfL Kamen. „Aufgrund der Tabellensituation sind wir sicherlich favorisiert. Der Gegner wird aber kämpferische Momente in die Waagschale werfen, da sollten wir schon sehr konzentriert zu Werke gehen“, hofft VfL-Trainer Emre Aktas trotz der frühen Anstoßzeit am Cappenberger See auf einen Auswärtssieg. Bei diesem Vorhaben können Liebner und Kisa nicht helfen, der Einsatz von Scharfe ist noch fraglich. So. 12.45

RW Unna- SV Bausenhagen

„Unsere Erfolgsserie von fünf ungeschlagenen Begegnungen soll weiter fortgesetzt werden. Bausenhagen wird es uns allerdings nicht einfach machen, denn das Team steht mächtig unter Zugzwang. Wir sollten von Beginn an hellwach sein“, erwartet RWU-Trainer Marc Schmitt, der alle Mann an Bord hat, eine schwierige Aufgabe. Die Gäste werden ohne Schulte und Erdmann auflaufen. Der Einsatz von Horenkamp, Chille und Kliem steht noch nicht endgültig fest. „Unser Gegner ist seit einigen Wochen in Bestform. Da werden wir uns mächtig strecken müssen. Eine enorme Steigerung gegenüber der Partie in Mühlhausen ist aber erforderlich“, peilt Bausenhagens Co-Trainer Ulli Neuhaus einen Zähler an. So. 14.30

FC TuRa Bergkamen - Kamener SC.

„Bisher haben wir in dieser Saison noch kein Team besiegt, das tabellarisch vor uns platziert ist. Das soll sich Sonntag ändern. Der KSC hat enorme Stärken in der Offensive, da müssen wir ansetzen“, zeigt sich Bergkamens Trainer Alexander Berger kämpferisch. Scheuerer steht wieder im Kader, Rataj ist noch fraglich. Die Gäste haben keine personellen Engpässe, es sind alle Akteure dabei. „Wir wollen unsere positive Bilanz der vergangenen Wochen ausbauen. Bergkamen wird uns aber alles abverlangen“, erwartet KSC-Geschäftsführer Bernd Schimanski am Nordberg einen heißen Tanz. So. 14.30

TSC Kamen - GS Cappenberg.

„Cappenberg agiert kämpferisch sehr stark und ist insbesondere bei Standardsituationen brandgefährlich“, hat TSC-Trainer Tuncay Sönmez Respekt, aber keine Angst vor dem sonntäglichen Gegner. Mit Akyol, Schlej, Tekkanat, Islam Kücükyagci, Yilmaz, Celik, Özkan und Cihad Kücükyagci fallen weiterhin wichtige Akteure aus. Der Einsatz von Goalgetter Celiktas ist zudem noch fraglich. „Aufgrund der vielen Ausfälle sehnen wir die Winterpause herbei, wollen aber trotzdem auch dieses Heimspiel gewinnen“, so nochmals Sönmez. So. 14.30

BSV Heeren - SuS Oberaden

„Wir haben in der vergangenen Saison gegen Oberaden Lehrgeld bezahlt, denn die beiden Spiele haben wir deutlich mit 1:8 und 1:4 verloren. In dieser Saison ist der SuS durch einige Neuzugänge noch stärker geworden. Hoffentlich hat uns der wichtige 4:2-Sieg in Cappenberg Auftrieb gegeben“, wäre Heerens Coach Sebastian Eckei mit einem Remis hochzufrieden. Joost und Felix Ernst sind wieder zurück, Böcker, Gaida und Schmidt fallen aus. Der Einsatz von Thilo Ernst steht noch nicht fest. „Wir wollen in Heeren gewinnen, um den Abstand zum Spitzenduo nicht größer werden zu lassen. Allerdings erwarte ich eine Partie auf Augenhöhe“, schätzt SuS-Coach Birol Dereli den BSV ziemlich stark ein. Personell hat er die Qual der Wahl, denn alle Akteure sind dabei. So. 14.30

„Nach der derben 1:9-Klatsche im Derby beim Kamener SC müssen wir uns mächtig steigern, wenn wir punkten wollen. Es wird nicht einfach, da Frömern zuletzt überzeugen konnte“, erwartet VfL-Trainer Nils Giese eine schwierige Heimaufgabe. Gegenüber der Vorwoche gibt es kaum personelle Veränderungen. „Wenn wir an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen, sollte auch im Jahnstadion ein Erfolgserlebnis möglich sein“, vertraut Frömerns Sportlicher Leiter Helmut Meierjohann seinen Mannen. Urlaubs- und krankheitsbedingt fallen allerdings einige wichtige Akteure aus. So. 14.30

Königsborner SV - SSV Mühlhausen II

„Mühlhausen rangiert derzeit in den unteren Regionen der Tabelle. Wir sollten aber konzentriert zu Werke gehen und den Gegner keinesfalls unterschätzen. Ansonsten könnte es ein böses Erwachen geben“, warnt KSV-Pressesprecher Sven Runge. Bomke und Pagel fallen aus, der Einsatz von Steinacker steht noch nicht fest. „Wir fahren als krasser Außenseiter nach Königsborn, da der Gegner für mich einer der Topfavoriten in der Liga ist. Allerdings wollen wir uns so gut wie möglich aus der Affäre ziehen, um für die zukünftigen wichtigen Aufgaben gegen Wethmar II und in Heeren gewappnet zu sein. Ich erwarte Leidenschaft und Einsatzwillen“, so Mühlhausens Trainer Christian Müseler, der nur auf Torhüter Goliasch verzichten muss. Stiepermann ist noch leicht angeschlagen. Da die erste Mannschaft bereits am Donnerstagabend gespielt hat, könnte es eventuell Verstärkungen von oben geben. So. 14.30

SV Langschede - VfK Weddinghofen

„Derzeit ist bei uns leider keine Konstanz vorhanden. Um Punkte zu sammeln, müssen wir mutiger werden“, strebt Langschedes Übungsleiter Stefan Kortmann einen Heimsieg an. Emde, Kirstein, Seeling und Kurrat sind weiterhin nicht dabei, das Mitwirken von Mai wird sich erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. Taubert steht wieder im Kader. In Bestbesetzung reist der VfK Weddinghofen an die Ruhrbrücke. „Wir haben im Derby gegen TuRa eine gute Leistung abgerufen, sind leider nicht mit Punkten belohnt worden. Ich kann Langschede schlecht einschätzen. Die Ergebnisse der vergangenen Wochen sind unterschiedlich“, sieht Weddinghofens Trainer Olaf Barnfeld seine Mannen nicht chancenlos. Für den gesperrten Torhüter Anthony Mertin steht Jaworovac zwischen den Pfosten. So. 14.45

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