Der Königsborner SV hat in der Kreisliga A (2) einen Lauf. Spitzenreiter TSC Kamen immerhin auch - aber mittlerweile mit einigen personellen Sorgen.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 06.11.2019, 13:29 Uhr / Lesedauer: 3 min

Aufgrund einer Leistungssteigerung nach der Pause setzte sich der TSC Kamen nach einem 0:1-Rückstand noch mit 4:1 gegen GS Cappenberg durch. Somit behaupten die Sönmez-Schützlinge die Spitzenposition.

Tabellensituation:

23 starke Minuten reichten dem Königsborner SV, um gegen den SSV Mühlhausen II mit 5:0 die Oberhand zu behalten. Somit rangiert das Team weiterhin einen Zähler hinter dem TSC Kamen. Auch der SuS Oberaden hält nach dem 4:2-Auswärtserfolg beim BSV Heeren weiterhin Anschluss zum Spitzenduo. Dahinter steht RW Unna mit 26 Punkten, gefolgt vom Kamener SC mit 24 Zählern.


Am Tabellenende steht weiterhin Westfalia Wethmar II mit lediglich 3 Punkten. Der VfL Kamen II erkämpfte ein wichtiges Remis und überholte somit den SV Bausenhagen, der auf einem Abstiegsplatz rangiert.

TSC Kamen:

„Wir gehen seit einigen Wochen personell am Stock, da wichtige Stammkräfte verletzungsbedingt ausfallen. Leider bekommen wir keine Unterstützung von unserer zweiten Mannschaft, sodass ich derzeit lediglich Akteure von den A-Junioren und unserer fünften Mannschaft auf der Auswechselbank habe. Es ist ein Wunder, dass wir trotzdem noch die Tabellenführung innehaben“, spricht Trainer Tuncay Sönmez seinem Restaufgebot ein Kompliment aus. Cihad und Islam Kücükyagci werden wohl erst wieder ab Februar kommenden Jahres auflaufen, für Tutku Tekkanat ist die Saison bereits beendet. Hoffnung besteht bei Kenan Özkan, der vielleicht schon am Sonntag beim Spitzenspiel in Oberaden wieder dabei sein wird.

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Königsborner SV:

Locker mit 5:0 setzte sich der KSV gegen Mühlhausen II durch. Das war bereits der zehnte Sieg in Folge. Mit 57 Treffern stellt das Team den gefährlichsten Angriff der Liga. Veit-Laurin Wettklo fiel kurzfristig verletzungsbedingt aus, Christopher Thomassen wurde geschont. Val-Leander Wettklo setzte sich mit derzeit 20 Toren an die Spitze der Torjägerliste. „So kann es ruhig weitergehen“, bemerkte Pressesprecher Sven Runge, der mit seiner Mannschaft am Sonntag zum SV Bausenhagen reisen muss.

SuS Oberaden:

Coach Birol Dereli stand am vergangenen Spieltag krankheitsbedingt nicht an der Seitenlinie. Er wurde durch Co-Trainer Cengiz Kaz vertreten, der mit seinen Spielern einen wichtigen 4:2-Erfolg beim BSV Heeren feiern konnte. „Zwischenzeitlich hat uns der BSV den Schneid abgekauft, doch nach dem Wiederanpfiff haben wir zum richtigen Zeitpunkt die entscheidenden Treffer erzielt“, meinte Kaz.

RW Unna:

Die Erfolgsserie der Rot-Weißen hielt auch gegen den SV Bausenhagen an, denn mit dem 4:1 erreichte das Team bereits den sechsten Sieg in Folge. Mit 26 Punkten rangiert die Mannschaft auf dem vierten Tabellenplatz. Die letzte Niederlage kassierte Unna am 11. September mit dem 0:3 beim TSC Kamen. Am Sonntag genießt man gegen den VfK Weddinghofen erneut Heimrecht. „Da wollen wir den nächsten Erfolg verbuchen“, zeigt sich Coach Marc Schmitt aktuell sehr zufrieden.

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Kamener SC:

Der KSC hat weiterhin Torhüterprobleme. Beim Gastspiel am Nordberg stand Alte-Herren-Keeper Carsten Schrader zwischen den Pfosten. „Wir haben wiederum eine gute Vorstellung angeboten und verdientermaßen mit 6:3 gewonnen. Schrader hat seine Sache recht ordentlich gemacht“, freute sich Geschäftsführer Bernd Schimanski.

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BSV Heeren - SuS Oberaden 2:4

03.11.2019
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BSV Heeren - SuS Oberaden© Palschinski
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VfL Kamen:

Deutlich mit 4:0 setzte sich der VfL Kamen beim Schlusslicht Westfalia Wethmar II durch. Mann des Tages war Marvin Bremkes, der dem Gegner gleich drei Treffer einschenkte. Erstmals in dieser Saison eingesetzt wurde Nabil Afrass, der sich seit vier Wochen wieder im Training befindet. Am Sonntag steht das Derby gegen den VfL Kamen auf dem Programm.

BSV Heeren:

„Wir haben das bis auf die Anfangsphase gegen Oberaden recht ordentlich gemacht, da kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Leider hat Oberadens Torhüter Eric Lenschmidt in überragender Manier gegen Thilo Ernst das 2:2 verhindert. Wer weiß, wie die Partie dann gelaufen wäre“, war Übungsleiter Sebastian Eckei trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Felix Ernst, Marlon Oboda, Daniel Paul, Felix Hohmann und Pierre Goldhahn halfen in der „Reserve“ aus, die gegen den TSC Kamen III einen wichtigen 4:0-Erfolg verbuchte.

SV Langschede:

„Das war ein hervorragender Auftritt meiner Spieler. Endlich sind wir mutig und gallig aufgetreten“, freute sich Trainer Stefan Kortmann nach dem 6:1-Kantersieg gegen den VfK Weddinghofen. Die personelle Situation hat sich auch entspannt. So befinden sich Marvin „Hoppy“ Kurrat und Rico Schneider wieder im Training.

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VfK Weddinghofen:

„Mit diesem Resultat sind wir noch gut bedient. Das war eine schlechte Leistung“, ärgerte sich Coach Olaf Barnfeld, der aus privaten Gründen auf Cagatay Kaya verzichten musste.

SV Bausenhagen:

„Unsere Tabellensituation ist weiterhin miserabel. Wir haben wieder zu viele Fehler gemacht, demzufolge geht der Sieg für die Rot-Weißen auch vollkommen in Ordnung. Erst mit der Einwechslung von Marco Schott wurde unser Offensivspiel etwas lebendiger, da war es allerdings schon zu spät“, so fasste Co-Trainer Ulli Neuhaus das Geschehen zusammen. Am Sonntag steht sein Team gegen den Königsborner SV erneut vor einer sehr schwierigen Heimaufgabe.

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FC TuRa Bergkamen - Kamener SC 3:6

03.11.2019
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FC TuRa Bergkamen - Kamener SC© Palschinski
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SSV Mühlhausen II:

Lars Pfeffer und Daniel Galwas mussten das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen. „Wir hätten ein besseres Resultat erzielen können. Nun müssen wir uns auf das wichtige Heimspiel gegen Westfalia Wethmar II konzentrieren und unbedingt drei Punkte einfahren“, setzt Coach Christian Müseler seine Schützlinge unter Druck.

FC TuRa Bergkamen:

„Das war ein gebrauchter Tag für uns. Wir hätten sogar noch höher als 3:6 verlieren können. Die Leistung war katastrophal. Lediglich Torhüter Tim Hohmann und Nico Nagel erreichten Normalform“, war Übungsleiter Alexander Berger mächtig sauer.

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VfL Kamen II:

Mit Jannik Haase und Abdulkadir Öden halfen zwei Akteure aus der ersten Mannschaft aus. Beide sorgten mit ihren Treffern für ein 2:2 gegen den SV Frömern. „Diese Begegnung hätten wir gewinnen können“, zeigte sich Coach Nils Giese mit dem Resultat nicht zufrieden.

SV Frömern:

„Das war ein sehr schwaches Spiel, diesem Niveau passte sich auch der Schiedsrichter mit einigen seltsamen Entscheidungen an. Am Ende können wir froh sein, dass wir noch einen Zähler mitgenommen haben“, war Trainer Thomas Schneider mit seinen Mannen keineswegs zufrieden.

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