An der Spitze der Kreisliga A (2) geht es äußerst knapp zu. Der TSC behauptet knapp die Führung vor dem KSV. Indes gibt es hier erstmals die besten Spielszenen vom Fröndenberger Derby.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 20.11.2019, 16:44 Uhr / Lesedauer: 4 min

Tabellensituation:

Das Kopf-an-Kopf Rennen an der Spitze geht weiter, denn auch der Königsborner SV gab sich keine Blöße und siegte im Unnaer Stadtderby gegen die Rot-Weißen mit 3:1. Somit rangiert der KSV weiterhin einen Zähler hinter dem TSC Kamen, der in diesem Jahr noch gegen den SSV Mühlhausen II und beim SV Bausenhagen antreten muss. Der KSV reist noch nach Wethmar und trifft auf den BSV Heeren. Im Tabellenkeller erkämpfte der SV Bausenhagen mit dem 2:0-Auswärtssieg in Wethmar II drei wichtige Punkte.

TSC Kamen:

Erneut musste der TSC mit großen personellen Problemen kämpfen. Mit Volkan Gül und Mücahit Kücükyagci liefen zwei angeschlagene Akteure auf, die über neunzig Minuten durchhielten, weil keine Alternativen zur Verfügung standen. „Es war sicherlich ein glücklicher Derbyerfolg. Erneutes Kompliment an meine Spieler, die am Sonntag angetreten sind. Wir sehnen die Winterpause herbei“, bemerkte Coach Sönmez.

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Königsborner SV - RW Unna 3:1

17.11.2019
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Königsborner SV - RW Unna 3:1© Neumann
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Königsborner SV - RW Unna 3:1© Neumann
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Königsborner SV - RW Unna 3:1© Neumann
Königsborner SV - RW Unna 3:1© Neumann
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Königsborner SV - RW Unna 3:1© Neumann
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Königsborner SV - RW Unna 3:1© Neumann
Königsborner SV - RW Unna 3:1© Neumann
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Königsborner SV:

Trotz der miserablen Witterungsbedingungen fanden sich knapp 250 Zuschauer zu dem Stadtderby ein. Sie sahen eine hochinteressante Begegnung, die oftmals aufgrund von Flutlichtausfällen unterbrochen werden musste. „Wir sind froh, dass dieses Spiel zu Ende gebracht wurde. Der Gegner hat uns alles abverlangt. Schön, dass wir diese schwierige Hürde genommen haben und somit dem TSC Kamen weiterhin im Nacken sitzen“, bemerkte Sven Runge. Tobias Wittwer wurde schon nach 17 Minuten wegen einer Zerrung ausgewechselt und durch Christopher Thomassen ersetzt. Dieser markierte dann das vorentscheidende 2:0. Überragender Akteur war Phillip Staklies.

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RW Unna:

Nach sieben Siegen in Folge mussten die Rot-Weißen das Spielfeld erstmals wieder als Verlierer verlassen. „Schade, wir haben das lange Zeit sehr gut gemacht. Knackpunkt war sicherlich die Ampelkarte gegen Marco Wahle. Glückwunsch an den Königsborner SV, der zum richtigen Zeitpunkt die Treffer erzielt hat“, befand Coach Marc Schmitt, der Bestnoten an Kevin Lüttecken, Marco Wahle und Christoph Gnatowski verteilte.

VfL Kamen:

„Wir waren die bessere Mannschaft und haben trotzdem das Derby mit 0:3 beim TSC verloren“, haderte Trainer Emre Aktas mit der Verwertung der sich bietenden Chancen. Mittelstürmer Björn Scharfe hat sich abgemeldet und wird dem VfL nicht mehr zur Verfügung stehen. Nach dem spielfreien Wochenende steht für den VfL am Sonntag, 1. Dezember, das Derby gegen die eigene „Reserve“ auf dem Programm. Marvin Bremkes wurde kurz vor dem Seitenwechsel verletzungsbedingt ausgewechselt, sein Einsatz in den kommenden Wochen ist fraglich.

SuS Oberaden:

Die 0:2-Heimniederlage gegen den Tabellenführer steckte der SuS gut weg und setzte sich bei VfL Kamen II aufgrund einer Steigerung in der zweiten Halbzeit deutlich mit 4:0 durch. „In den ersten 45 Minuten haben wir gegen die dichtgestaffelte Abwehrreihe des Gegners keine Lösungen gefunden. Nach dem 1:0 durch Joshua Linus Kusch lief es dann besser“, meinte Coach Birol Dereli. Mann des Tages war Yasin Yilmaz, der dem VfL zwei Treffer einschenkte.

Spitzenreiter TSC Kamen kompensiert personelle Ausfälle am effektivsten

© Teimann

Kamener SC:

„Es war wahrlich keine Glanzleistung unserer Mannschaft. Der VfK baute von Beginn an ein Bollwerk auf, so kamen wir wir zu wenig Möglichkeiten. Das 1:0 durch Jan Brinkmann war dann der Dosenöffner“, resümierte Geschäftsführer Bernd Schimanski nach dem 2:0-Auswärtserfolg am Häupenweg.

FC TuRa Bergkamen:

„Endlich haben wir nach den zuletzt schlechten Leistungen wieder eine positive Reaktion gezeigt und gegen Cappenberg verdientermaßen mit 4:2 gewonnen“, zeigte sich Übungsleiter Alexander Berger recht zufrieden. Mittelfeldspieler Nico Nagel wurde in der 63. Minute ausgewechselt, weil er seine Kontaktlinsen verloren hatte. Das Freundschaftsspiel am heutigen Donnerstagabend gegen den Landesligisten SuS Kaiserau sagte Bergkamen ab, weil zu viele Akteure berufs- und verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen. Die Mannschaftsfahrt nach Willingen steigt an diesem Wochenende.

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SV Langschede - SV Frömern 1:1

17.11.2019
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SV Langschede - SV Frömern 1:1© Art
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SV Langschede:

„Es war schon ein heißes Derby gegen den SV Frömern. Wir haben viele gute Möglichkeiten liegen gelassen. Aus der Roten Karte gegen Frömerns Kevin Frischemeyer konnten wir leider kein Kapital schlagen“, trauerte Coach Stefan Kortmann zwei Zählern nach. Am heutigen Donnerstag trägt Langschede ab 19.30 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen den SuS Kaiserau aus.

Ausschnitte vom Fröndenberger Derby hier:

SV Frömern:

„Es war ein leistungsgerechtes Remis. Insbesondere nach der Roten Karte haben wir im kämpferischen Bereich hervorragend agiert und uns diesen Punktgewinn verdient“, freute sich Coach Thomas Schneider. Mann des Tages war Torhüter Florian Altmeyer, der den Gegner mit überragenden Paraden zur Verzweiflung brachte.

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BSV Heeren:

Erneut verzeichnete das Team einen absoluten Fehlstart, denn nach einer Viertelstunde lag der BSV aufgrund von zwei katastrophalen Abwehrfehlern mit 0:2 hinten. „Wir müssen einfach von Beginn an hellwach sein. Diese Niederlage ist absolut ärgerlich, weil wir uns in den zweiten 45 Minuten viele gute Chancen erarbeitet haben. Da fehlte dann teilweise auch etwas Spielglück“, bemerkte Trainer Sebastian Eckei. Beim BSV hofft man, dass im nächsten wichtigen Heimspiel gegen den SV Bausenhagen mit Arne Volkmer, Tao Saenthamma und Felix Ernst wieder wichtige Stammkräfte zur Verfügung stehen werden. Am heutigen Donnerstag tritt das Team um 19.30 Uhr beim FC Overberge an.

SSV Mühlhausen II:

Mit zwei Siegen gegen Wethmar II und beim BSV Heeren verabschiedete sich Trainer Christian Müseler aus privaten Gründen von seinen Schützlingen und übergab das Zepter an Marco Slupek. „Der Sieg in Heeren war zum Ende meiner Trainertätigkeit ein schönes Geschenk für mich“, so Müseler.

SV Bausenhagen:

Wichtige Punkte erkämpfte Bausenhagen am Cappenberger See. „Dieser 2:0-Erfolg sollte uns Selbstvertrauen für die beiden letzten Begegnungen in diesem Jahr beim BSV Heeren und gegen den TSC Kamen geben“, freute sich Co-Trainer Uli Neuhaus vor allen Dingen über den ersten Saisontreffer von Christopher Neithart. Bestnoten verteilte er zudem noch an Nils Bartmann und Sven Malte Ernst.

VfK Weddinghofen:

Mit Bastian Zurstraßen, Kenneth Stückmann, Cagatay Kaya, Florian Niedballa, Alexander Walter, Kadir Göcer, Steven Schnura und Niklas Witte fehlten beim VfK gleich acht Stammkräfte. „Trotz dieser personellen Ausfälle haben wir es insbesondere im kämpferischen Bereich recht ordentlich gemacht“, war Trainer Olaf Barnfeld trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Seinen ersten Einsatz feierte Neuzugang Kevin Kaczamarek, der vom Ligakonkurrenten SuS Oberaden an den Häupenweg wechselte.

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