Spielabbruch in der Fußball-Kreisliga D (2)

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Es war ein hektisches Spiel, in dem der VfK Weddinghofen II bereits 4:0 führte. Da bittet der Trainer des gastgebenden BSV Heeren III den Schiedsrichter um Abbruch der Partie.

von Thorsten Teimann

Heeren

, 11.11.2018, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Abgebrochen wurde gestern das Spiel in der Fußball-Kreisliga D (2) zwischen dem BSV Heeren III und dem VfK Weddinghofen II. Die Gäste aus Weddinghofen führten bereits mit 4:0, als der Heerener Trainer Tim Sölter den Schiedsrichter Kadir Aktas bat, die Begegnung abzubrechen.

Zu diesem Zeitpunkt sei die Partie vonseiten der Gäste, die bereits 4:0 führten, äußerst aggressiv geführt worden, sagt Sölter. Heerener seien im Spielgeschehen geschlagen und geschubst worden. Sölter: „Wir wurden die ganze Zeit nur provoziert, wollten schließlich das Spiel nur noch ruhig zu Ende bringen. Weddinghofen hatte eigentlich keinen Grund für dieses aggressive Auftreten. Wir haben aber schon in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit dem Gegner gemacht.“

Ufuk Civak, Trainer des VfK Weddinghofen II, meinte: „Da waren nur kleine Schubsereien, mehr nicht. Ansonsten hätte der Schiedsrichter ja Rote Karten verteilt. Dann sind die einfach vom Platz gegangen.“

Sölter wiederum erklärte, dass der Gast den Schiedsrichter immer wieder auf türkisch bedrängt habe, keinen Platzverweis zu zeigen. Im elektronischen Spielbericht wurde nur der Spielabbruch vermerkt. Ob noch ein Sonderbericht verfasst wird, ist unklar.

Ein Duell der beiden Mannschaften - der BSV Heeren spielte da noch als TuS Alteheide II - wurde schon in der Vorsaison abgebrochen.

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