Späte Treffer würzen den ersten Oberliga-Spieltag

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In der Schlussphase erkämpfte der Holzwickeder SC in Siegen nach 1:3.Rückstand noch einen Punkt. Späte Treffer fielen aber auch noch auf anderen Plätzen.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 12.08.2019, 11:54 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Saisonauftakt der Oberliga Westfalen hat es wieder einmal bewiesen: Ein Fußballspiel ist erst dann entschieden, wenn der Schiedsrichter abpfeift.

Nicht nur bei der Begegnung in Siegen, wo der Holzwickeder SC in der Schlussminute der regulären Spielzeit (wir berichteten) noch zu einem wohl nicht mehr zu erwartendem Remis kam - nein, auch auf einigen anderen Schauplätzen der Liga tat sich Ähnliches: So kam Westfalia Rhynern bei Aufsteiger RSV Meinerzhagen ebenfalls in der 90. Spielminute noch zum 1:1-Endstand. Noch später wurde es in der Partie des SV Schermbeck gegen Westfalia Herne, als den Gästen erst in 93. Spielminute der 3:3-Ausgleich gelang. So lange dauerte es auch beim Ostwestfalen-Derby zwischen dem FC Gütersloh und dem SC Wiedenbrück, als der FCG ebenfalls in dieser Spielminute noch zum glücklichen 1:1-Ausgleich kam.

2.140 Zuschauer im Ostwestfalenderby

Übrigens: Diese Partie am Heidewald lockte am Freitagabend immerhin 2.140 zahlende Zuschauer an den Heidewald. Die Oberliga Westfalen hat bei einer entsprechenden Konstellation also doch noch ihre Anziehungskraft.

Doch zurück zum Holzwickeder SC: Richtig zufrieden sein durfte der HSC-Tross am Sonntag in der Siegerland-Metropole in erster Linie über den bereits erwähnten Ausgleichstreffer zum 3:3. Konnte sich HSC-Coach Axel Schmeing mit den ersten 45 Minuten im Leimbachstadion noch anfreunden, so dürften dem engagierten Übungsleiter in Durchgang zwei viele Dinge, die seine Elf da so produzierte, ganz sicher nicht gefallen haben: „Wir haben uns da den Schneid abkaufen lassen. Auch die Körpersprache hat bei uns nicht mehr gestimmt.“

Jetzt folgt das Spiel gegen Schermbeck

Der Kraftakt in der Schlussphase der Partie, die zum Punktgewinn führte, hatte Axel Schmeing wieder versöhnlich gestimmt. Anders ganz sicher sein Siegener Pendant, Domenik Dapprich: „In der Halbzeit habe ich meine Jungs noch einmal richtig scharfgemacht. Sie sollten mutiger spielen. Am Ende sind wir so dumm, dass wir hier fast noch verlieren“, wollte der Trainer auch nicht gelten lassen, dass seine Mannschaft immer noch sehr jung ist.

Für den HSC geht es nun am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den SV Schermbeck weiter - einem Gegner, mit dem die Schmeing-Elf in der vergangenen Spielzeit bei zwei Niederlagen keine guten Erfahrungen gemacht hat. wh

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