So will der VfL Kamen wieder mehr Zuschauer ins Jahnstadion locken.

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Die Fußballer des VfL Kamen polieren „ihr“ Jahnstadion auf.. „Es ist uns wichtig, wieder mehr Zuschauer ins Stadion zu bekommen“, sagen Thomas Hennig und Andreas Conradi,

Bergkamen

, 17.09.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Fußballer des VfL Kamen polieren „ihr“ Jahnstadion auf - und setzen damit die gesamte Abteilung in ein neues Licht. „Es ist uns wichtig, wieder mehr Zuschauer ins Stadion zu bekommen“, sagen Thomas Hennig und Andreas Conradi, beide als Berater des Vorstands ehrenamtlich für den Verein tätig.

So wurde ein 25 m² großer Sandkasten gebaut, damit Kinder spielen können, während sich die Erwachsenen den sportlichen Aktivitäten auf dem Rasen widmen. Renoviert wurde zudem der Eingangsbereich nebst Kassenhäuschen. Der Verkaufsbereich wurde vom Vereinsheim in einen Container verlagert, der näher am Platz und damit auch den Zuschauern steht. „Das ist auch wichtig, wenn wir zum Beispiel Turniere ausrichten“, weiß Thomas Hennig. Die neue Tribüne mit Überdachung bietet bei schlechtem Wetter Schutz und bei zu viel Sonnenschein den nötigen Schatten. Sitzbänke sollen demnächst in Eigenregie für noch mehr Komfort sorgen.

So will der VfL Kamen wieder mehr Zuschauer ins Jahnstadion locken.

Thomas Hennig (li) und Andreas Conradi halten die Außenanlagen in Schuss. © Stefan Milk

Ganz wichtig zudem für die Finanzkraft der Abteilung: Insgesamt 155 m Werbe-Bande, die rund um den Platz angebracht sind, wurden verkauft. „Zwei Mal im Jahr sollen größere Events dafür sorgen, dass die Sponsoren dem Verein auch in Zukunft erhalten bleiben“, kündigt Andreas Conradi an.

Von dem wirtschaftlichen Erfolg abzuleiten, dass nun der sportliche Erfolg unbedingt „erkauft“ werden soll, wäre falsch. „Die Kreisliga A ist doch aktuell die interessanteste Liga. Der Aufstieg ist keine Pflicht, aber ich denke schon, dass wir am Ende unter den Top-Drei landen können“, meint Hennig. Auch in der Breite fühlt sich der VfL Kamen gut aufgestellt, spielt doch auch die Reserve in der Kreisliga A (2). „Die wird sich dort auch etablieren. Die Zweite ist stark genug, damit sie mit dem Abstieg nichts zu tun bekommt“, so noch einmal Hennig. Mehr Zuspruch von den Fans verspricht sich der VfL vom Verkauf von Dauerkarten. „Der Vorteil für die Inhaber ist dabei, dass sie automatisch Infos von den Teams bekommen“, sagt Andreas Conradi.

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Im Blick hat der VfL-Vorstand zudem auch die Nachwuchsarbeit. Die A-Junioren treten in der Qualifikationsrunde an, alle anderen Jahrgänge, und das können zurzeit längst nicht alle Vereine von sich behaupten, sind besetzt.

Die Fußballabteilung blickt also positiv in die Zukunft. Doch dabei soll es nicht allein bleiben. „Es wäre doch schön, wenn alle Abteilungen des VfL Kamen enger zusammenrücken und sich gegenseitig unterstützen. Davon würden doch alle profitieren“, glaubt Conradi.mf

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