Kreis-Derby am Papenloh: Im Auswärtsspiel bei Westfalia Rhynern muss der Holzwickeder SC am Sonntag an dieser Stelle den Hebel ansetzen.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 27.09.2019, 16:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach zwei Siegen in Folge kann der Oberligist von der Emscheram Sonntag eigentlich mit breiter Brust im Hammer Süden auflaufen, wenngleich den Gastgebern sicherlich die Favoritenrolle in dieser Begegnung zukommt.

Die Mannschaft von Trainer Michael Kaminski ist nämlich in dieser Spielzeit daheim bei zwei Erfolgen und einem Remis noch unbesiegt. Zudem hat die Elf auf eigenem Geläuf in dieser Saison noch keinen Gegentreffer kassiert. Auf der anderen Seite sind die Schmeing-Mannen in diesem Zeitraum auswärts ebenfalls noch ohne Niederlage - haben in den drei Spielen immerhin schon neun Treffer in der Fremde erzielt. Es prallen folglich zwei Erfolgsserien aufeinander.

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Holzwickeder SC - TuS Ennepetal 3:2

Der Holzwickeder SC hat in der Fußball-Oberliga den zweiten Sieg in Folge hingelegt und gegen den TuS Ennepetal mit 3:2 gewonnen.
22.09.2019
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Holzwickeder SC - TuS Ennepetal 3:2© art
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Von der Papierform her wäre morgen am Papenloh mit einer Partie auf Augenhöhe zu rechnen, zumal beide Teams in der Tabelle nur einen Zähler voneinander getrennt stehen - dieses zugunsten von Westfalia Rhynern.

Allerdings spricht die fast schon erschreckende Personalsituation beim Holzwickeder SC gegen diese Einschätzung. Immerhin 12 Akteure fehlten Coach Axel Schmeing am vergangenen Sonntag beim 3:2-Sieg gegen dem TuS Ennepetal. Auch für Sonntag ist diesbezüglich beim HSC keine Besserung in Sicht.

Kreispokal

Mittwoch in Werne

Bereits am kommenden MIttwoch, 2. Oktober, und damit eine Woche früher als ursprünglich geplant, bestreitet der Holzwickeder SC sein Kreispokalspiel bei Eintracht Werne. Der Anstoß in der Lippestadt ist für 19.30 Uhr vorgesehen.

In dieser Hinsicht sind jedoch auch die Hammer Vorstädter nicht frei von Sorgen, wenn auch nicht in dieser Vielzahl: So wird Yasin Acar, der sich am vergangenen Sonntag beim 1:1 im Spiel beim Namensvetter in Herne einen Jochbeinbruch zuzog, auf jeden Fall fehlen. Ob der spielende Co-Trainer Salvatore Gambino auflaufen kann, scheint ebenfalls äußerst zweifelhaft. Der Ex-BVB-Profi musste sich unter der Woche mit Nierenproblemen in ärztliche Behandlung begeben. „Dann müssen mal andere Jungs in die Bresche springen“, sagt Westfalia-Trainer Michael Kaminski, der bekanntlich aus Oberaden stammt. Für den Holzwickeder SC wird es vor allem wichtig sein, Rhynerns Torjäger Lennard Kleine zu neutralisieren. Logisch also, dass die Elf wieder einmal über sich hinauswachsen muss, wenn am Ende etwas Zählbares am Papenloh herausspringen soll.

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„Rhynern ist sehr heimstark, dennoch sehe ich uns dort nicht ganz chancenlos. Wir werden da nicht mit weißer Fahne hinfahren“, sagt HSC-Co-Trainer Marcel Greig. Zu allem Überfluss fällt nach seiner Verletzung vom Vorsonntag nun wohl auch noch Nils Hoppe aus: „Der Knochen ist grün und blau geschwollen. Ich glaube nicht, dass es für Sonntag reicht“, sagt der HSC-Kapitän.

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