So lief für den Holzwickeder SC das Pokalspiel in Weddinghofen

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Keine Mühe hatte Oberligist Holzwickeder SC, um in die dritte Pokalrunde auf Kreisebene einzuziehen. Außenseiter VfK Weddinghofenn hielt aber gut mit.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 04.08.2019, 19:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Gast von der Emscher machte schnell klar, dass er den auf Meisterschaftsebene vier Klassen niedriger beheimateten VfK Weddinghofen nicht auf die leichte Schulter nehmen würde. Zunächst scheiterte Sebastian Hahne (6.) noch an VfK-Keeper David Pawlik. Fünf Minuten später war der HSC-Kapitän im Strafraum der Hausherren nur per Foulspiel zu bremsen. Die Konsequenz: Elfmeter für den Holzwickeder SC. Nico Berghorst zeigte keine Nerven, verwandelte den Strafstoß sicher zum 0:1.

Sieben Minuten später hieß es dann bereits 0:2: Nach einem Eckball bekam der VfK-Zerberus den Ball nicht unter Kontrolle, sodass Andreas Heiß keine Mühe hatte, um zum 0:2 zu vollenden. Immerhin: Die Bergkamener gaben sich nicht geschlagen, kamen nach einen halben Stunde Spielzeit durch Neuzugang Ahmet Keske auf 1:2 heran.

Geschockt zeigte sich der HSC nicht, erhöhte seinerseits durch Jona Deifuß nach guter Vorarbeit von Hahne auf 1:3, mit dem auch die Seiten gewechselt wurden.

Vielleicht wäre die Partie noch einmal spannend geworden, wenn Weddinghofens Mathias Totzek kurz nach dem Wiederbeginn etwas mehr Glück gehabt hätte. Der hatte gesehen, dass HSC-Torsteher Malte Hegemann zu weit vor seinem Kasten stand. Seit überlegter Heber hätte wohl auch gepasst, doch im Rückwärtslaufen konnte Hegemann die Lederkugel noch über sein Gehäuse lenken. Besser machte es sechs Minuten später erneut Holzwickedes Nico Berghorst, der mit seinem Tor zum 1:4 schon zur Vorentscheidung traf.

Zu allem Überfluss leistete sich Weddinghofens Catagay Kaya nach gut einer Stunde Spielzeit eine Unsportlichkeit und sah dafür den Roten Karton. Den Gästen konnte das nur recht sein, denn Nico Berghorst beseitigte mit seinem dritten Treffer, der zum 1:5 führte, auch allerletzte Zweifel am Sieg des Oberligisten. Trotz der klaren Niederlage zeigte sich VfK-Trainer Olaf Barnfeld recht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Riesenkompliment an meine Mannschaft, wie sie sich gegen einen Oberligisten aus der Affäre gezogen hat, zumal wir in der zweiten Halbzeit nach der Roten Karte gegen Kaya lange mit zehn Mann spielen mussten“. „Wir müssen unsere vielen Chancen einfach besser nutzen. Ansonsten bin ich zufrieden. Wir haben heute keine Verletzungen hinnehmen müssen“, meinte HSC-Trainer Axel Schmeing, der am kommenden Dienstag mit seinem Team zum Abschluss der Saisonvorbereitung bei Westfalia Wickede antritt.

VfK: Pawlik - Kahraman, Keske, Totzek, Witte, Schnura, Niedballa, Ciwak, Kaya, Brelian, Zurstraßen - Türkan, K. Mertin,

HSC: Hegemann - Pfaff, Deifuß, Heiß, Mihajlovic, Hahne Schickentanz, Gohr, Berghorst, Uedickoven, Lambertz - Hoppe, Richter, Rosowski

Tore.0:1 (11.) Berghorst, 0:2 (18.) Heiß, 1:2 (30.) Keske, 1:3 (39.) Deifuß, 1:4 (56.) Berghorst, 1:5 (77.) Berghorst

Bes. Vk. Rote Karte Kaya (VfK/61.)

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