So gehen die A-Kreisligisten in den Jahresendspurt

dzFußball

Den vorletzten Spieltag des Jahres bestreiten die A-Kreisligisten. Ein vereinsinternes Duell steht dabei ganz besonders im Blickpunkt.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 29.11.2019, 12:43 Uhr / Lesedauer: 3 min

Die zweite und erste Mannschaft des VfL Kamen stehen sich im direkten Duell gegenüber. Die Hinspielniederlage wurmt Trainer Emre Aktas noch immer.

VfL Kamen II - VfL Kamen I.

„Wir haben zwar ein sehr gutes Verhältnis zu den Akteuren der ersten Mannschaft. Trotzdem glaube ich, dass die Spieler unbedingt Revanche für die Hinspielniederlage betreiben wollen“, sieht sich Coach Nils Giese mit seinem Team als krasser Außenseiter. Personell ist die „Reserve“ weiterhin arg gebeutelt, denn Meyer, Kadzioch, Rothe und Marscholek müssen ersetzt werden. „Die Derbyschlappe vom ersten Spieltag wurmt mich heute noch. Wir wollen uns rehabilitieren und werden hochkonzentriert in diese Partie gehen“, setzt Übungsleiter Emre Aktas seine Mannen mächtig unter Druck. Hennig, Bremkes und Emrah Öztürk fallen aus, der Einsatz von Straszok ist noch äußerst fraglich. So. 14.30

Kreisliga A (2): Westfalia Wethmar II - Königsborner SV

„Im Hinspiel haben wir uns im ersten Durchgang ziemlich schwer getan, ehe es dann am Ende noch zu einem 9:1-Erfolg reichte. Wir sollten den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt KSV-Pressesprecher Sven Runge. Bei den Gästen stehen Luncke, Wittwer, Nolte, Schmitz und Arslan nicht zur Verfügung. Krzyzak steht zwischen den Pfosten. So. 12.45

TSC Kamen - SSV Mühlhausen II.

„Mühlhausen befindet sich durch die beiden Siege gegen Wethmar und Heeren im Aufwind. Dazu kommt mit Marco Slupek ein erfahrener Trainer. Wir müssen höllisch aufpassen“, schätzt TSC-Coach Tuncay Sönmez den Gegner ziemlich stark ein. Neben den langzeitverletzten Akteuren fallen noch Volkan Gül, Beniz und Mücahit Kücükyagci aus. Dafür ist Özkan wieder im Kader. „Die Trainingsbeteiligung in dieser Woche war nicht gerade prickelnd. Demzufolge wird es eine schwierige Aufgabe für uns“, sieht sich SSV-Trainer Marco Slupek als krasser Außenseiter. So. 14.30

FC TuRa Bergkamen - SuS Oberaden.

Durch den Sieg gegen Cappenberg haben wir neues Selbstvertrauen getankt. Im Hinspiel am Römerberg kassierten wir eine unglückliche 0:1-Niederlage. Wir treffen zwar auf einen spielerisch sehr starken Gegner, doch wir wollen dieses Heimspiel siegreich gestalten“, vertraut Bergkamens Trainer Alexander Berger seinen Schützlingen. Civak ist wieder zurück. Ansonsten steht das Aufgebot des letzen Spieltages bereit. „Ein sehr reizvolles Derby, das wir unbedingt gewinnen wollen. Bergkamen wird sicherlich alles in die Waagschale werfen, um uns zu besiegen. Wir sind allerdings bestens gewappnet“, freut sich Oberadens Coach Birol Dereli auf diese Begegnung. Bis auf Ikraine kann er Bestbesetzung aufbieten. So. 14.30

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BSV Heeren - SV Bausenhagen.

„Eine sehr wichtige Partie steht für uns auf dem Programm. Wir dürfen dieses Spiel keinesfalls verlieren, ansonsten sieht es ziemlich düster aus“, kennt Heerens Übungsleiter Sebastian Eckei die aktuelle Tabellensituation bestens. Nüsken wird ausfallen, der Einsatz von Böcker und Böhmfeldt ist noch fraglich. „Beide Mannschaften befinden sich im unteren Tabellendrittel. Wir haben noch einiges aus der 0:6-Hinspielpleite gut zu machen. Allerdings besitzt der BSV trotz der aktuellen Negativserie eine enorme Qualität“, sagt Bausenhagens Co-Trainer Ulli Neuhaus. Er muss ohne Eisenblätter, Erdmann und Ernst planen. Der Einsatz von Schoof, Horenkamp, Schulte und Kliem wird sich erst kurzfristig entscheiden. So. 14.30

So gehen die A-Kreisligisten in den Jahresendspurt

Der TSC Kamen will seine Tabellenführung verteidigen. © Pal

Kamener SC - RW Unna.

„Die Rot-Weißen sind aktuell gut in Schwung. Da müssen wir schon alles geben, wenn wir erfolgreich sein wollen“, weiß KSC-Geschäftsführer Bernd Schimanski, was auf seine Spieler zukommen wird. Lenz, Üstün und Schmid sind angeschlagen. „Nach der Niederlage in Königsborn wollen wir wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Der KSC ist Tabellennachbar, die Partie wird sicherlich auf Augenhöhe stattfinden. Kleinigkeiten werden über den Ausgang entscheiden“, strebt RWU-Co- Trainer Tim Richter, der den urlaubenden Marc Schmitt an der Seitenlinie vertreten wird, zumindest einen Punkt an. Bei diesem Vorhaben werden Kaczmarek, König, Ndungo und Gnatowski nicht mithelfen können. So. 14.30

VfK Weddinghofen - SV Frömern.

„Es wird langsam Zeit, dass wir mal wieder drei Punkte einfahren“, meint Weddinghofens Coach Olaf Barnfeld. Personell sieht es bei den Hausherren weiterhin nicht gut aus. So musste in dieser Woche aufgrund von Krankheit und Beruf das Training ausfallen. „Wir haben zum Aufakt der Saison auf eigener Anlage gegen den VfK unglücklich verloren, weil der gegnerische Torhüter einen absoluten Sahnetag erwischt hatte. Für diese Schlappe wollen wir uns nun revanchieren“, fordert Frömerns Trainer Thomas Schneider drei Punkte. Er muss ohne Julius Meierjohann, Verhasselt, Mork, Wickfeld und Phillip Meierjohann planen. So. 14.30

SV Langschede - GS Cappenberg.

„Wir agieren derzeit auf eigener Anlage sehr stark. Das soll auch der sonntägliche Gegner Cappenberg zu spüren bekommen“, zeigt sich Langschedes Übungsleiter Stefan Kortmann ziemlich optimistisch. Pestke, Schneider, Brüggemann und Folcz können nicht auflaufen, das Mitwirken von Kirstein wird sich erst am morgigen Sonntag entscheiden. So. 14.45

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